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Das LaTeX-Buch

Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX – schneller LaTeX lernen

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Aktuelle Seite: Start / LaTeX unter Windows 10 installieren – ein komplettes Setup

LaTeX unter Windows 10 installieren – ein komplettes Setup

LATEX zu benutzen ist das eine, dafür gibt es hervorragende Einführungen. Was benötigen Sie für die Installation eines LATEX-Systems unter Windows? Was mache ich mit TEX Live, wozu brauche ich Ghostscript, was ist TeXmaker, und warum schwören viele auf Emacs und vor allem wie paßt alles zusammen?

Diese Anleitung soll die Suche ersparen und zeigt Schritt für Schritt, was Sie alles brauchen und wie Sie die einzelnen Komponenten einrichten.

LaTeX lernen!

Ich freue mich über Anregungen und Hinweise auf eventuelle Fehler. Bitte geben Sie bei Rückmeldungen per Mail das Dokumentdatum mit an: 2. Juli 2018

Danke an meine aufmerksamen Leser für viele Anmerkungen und Korrekturen.

Dieses korrekten Adressen für dieses Dokument sind:

  • http://www.latexbuch.de/files/latexsystem.pdf für die PDF-Version und
  • http://www.latexbuch.de/latex-windows-installieren/ für die HTML-Seite.

Die englische Fassung ist verfügbar unter http://www.latexbuch.de/install-latex-windows/

Die alte Fassung mit der Installation von MiKTeX ist verfügbar unter http://www.latexbuch.de/miktex-windows-7-installieren/.

Inhaltsverzeichnis

1 LATEX einrichten kann jeder
2 Was brauchen Sie überhaupt?
3 Installation und Konfiguration
3.1 TEX Live herunterladen und installieren
3.1.1 Zusätzliche Schriften einrichten
3.2 Grafikerstellung und -konvertiertung
3.3 Emacs einrichten
3.4 Dateitypen einrichten
3.5 Korrektur, wenn Sie Administrator sind
3.6 ImageMagick installieren
4 Und nun? Los geht’s...
5 Wenn etwas nicht funktioniert
6 Ausblick
Literatur

1 LATEX einrichten kann jeder

LATEX ist ein Programm und eine Art der Dokumentbeschreibung. LATEX ermöglicht, wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen ebenso wie hervorragende Briefe, Präsentationen und vieles mehr.

Denjenigen, die bisher nicht mit freier Software gearbeitet haben, erscheint es anfangs befremdlich, selbst verschiedene Komponenten zu einem System zu integrieren. Deswegen stelle ich hier meine Umgebung vor, mit der ich aus LATEX sowohl PostScript und PDF als auch HTML erzeuge.

Dies ist keine Einführung in LATEX. Zum Einstieg bis hin zum fertigen Dokument empfehle ich mein Buch [15]. Lesenswert ist auch die De-TeX-FAQ[13], zu beziehen vom Dante-Server 1, außerdem l2tabu, das veraltete Befehle und Pakete und ihre Alternativen aufzeigt.

Wer mit der Installation trotz der Anleitung nicht zurecht kommt oder eine sonstige Frage zum Thema LATEX hat, der suche zunächst im Web und in der FAQ. Ein deutschsprachiges Forum finden Sie dann auf http://www.golatex.de und http://www.texwelt.de.

Diese Anleitung ist getestet mit Windows 10. Ebenso sollte sie für Windows 8 und XP funktionieren. Sie ersetzt nicht die Originaldokumentationen der einzelnen Programme und Bausteine2. Bei Die Anleitung bezieht sich ausschließlich auf die hier angegebenen Programme. Neuere Versionen der Programme funktionieren in der Regel genauso (ohne Gewähr).

2 Was brauchen Sie überhaupt?

Um vernünftig arbeiten zu können, benötigen Sie neben der eigentlichen TEX Distribution weitere Komponenten.

LATEX Distribution:TEX Live Die LATEX-Distribution ist der Kern des Systems. Sie beinhaltet die wichtigsten Programme, die zum Erzeugen von PDF und PostScript notwendig sind, außerdem alle Zusatzpakete wie z. B. Standardlayouts für verschiedene Organisationen, Layoutbesonderheiten, Schriften und vieles mehr.

Die Distribution ist nur dafür verantwortlich, aus dem Eingabetext das fertige Dokument zu generieren. Im Editor schreiben Sie ihren Text. Ich verwende TEX Live. Diese Distribution ist meines Erachtens nach sehr einfach zu installieren, funktioniert prächtig und wird gut gepflegt.

Editor: TeXworks Damit der LATEX-Einstieg nicht zu schwer fällt, empfehle ich TeXworks oder Texmaker als Editor. Auf die Installation des ebenfalls sehr beliebten TeXlipse, einem Plugin für Eclipse, gehe ich nicht ein. Jeder, der ohnehin schon Eclipse nutzt, weiß, wie man Pakete nachinstalliert.

TeXworks ist für mausorientierte Benutzer ideal. Er bietet neben grafischen Menüs für die meisten mathematischen Symbole und anderen wichtigen Befehle auch während des Tippens von Befehlen mögliche Vervollständigungen als sogenannte »Tooltips«. Gerade für den Neuling eignet sich TeXworks. Später können Sie dann auf Emacs umsteigen.

Natürlich läßt TeXworks einiges missen, das ich bei Emacs schätze, wie z. B. eine Numerierung in der Gliederungsansicht oder eine leistungsfähige Behandlung von Marken (Labels) und Literaturzitaten. Auch die integrierte Rechtschreibprüfung hat noch nicht die Qualität, wie sie Aspell für Emacs bieten.

Editor: Emacs + RefTeX + AUCTeX + Aspell Wenn Sie gerade frisch mit LATEX anfangen und von meinem LATEX-Buch hergeschickt wurden, dann überspringen Sie bitte die Installation von Emacs.

Wer unter Unix bereits mit LATEX gearbeitet hat, benutzt eventuell Emacs, eines der mächtigsten GNU Programme.

Ich habe mich wegen der Add-Ons AUCTeX und RefTeX für Emacs entschieden. AUCTeX bietet für alle häufig benutzten Konstrukte aus LATEX Tastaturkürzel an, die das Arbeiten erheblich beschleunigen. Zudem zeigt AUCTeX eine Voransicht von Grafiken, Tabellen und Formeln direkt im Editor. Somit wird das Beste aus den beiden Welten WYSIWYG und Offlinebearbeitung vereint[8]. RefTeX läßt Sie beim Einfügen von Querverweisen aus einer Liste aller verfügbaren auswählen und hilft beim Erstellen der entsprechenden Marken. Auch das Einfügen von Literaturzitaten geht mit RefTeX schnell und einfach. Lesen Sie die Einführungen zu Emacs und AUCTeX und holen Sie sich die Emacs Referenzkarte. Der anfängliche Lernaufwand lohnt sich und wird doch bald mehr als aufgewogen durch schnelles, effizientes Arbeiten.

Auch eine Rechtschreibprüfung namens Aspell haben Sie in Emacs.

Grafiken in PostScript mit Ghostscript PostScript ist in der Unix-Welt das Austauschformat für Vektorgrafiken. So ist es auch unter LATEX am besten, Grafiken als (Encapsulated) PostScript (PS/EPS) einzubinden.

Aus allen Windowsanwendungen mit ihren Dateiformaten wie z. B. existierende Word- oder PowerPoint-Zeichnungen, Bitmaps oder Vektorformaten wie Visio läßt sich PostScript erzeugen, selbst wenn die jeweilige Anwendung dies nicht direkt unterstützt. Möglich wird dies durch Drucken in eine Datei über einen PostScript Druckertreiber.

Um später vorliegende PostScriptdateien anzusehen und kleinere Veränderungen vorzunehmen, benötigen Sie Ghostscript mit seinem grafischen Frontend GSview.

HTML-Konvertierung: TeX4ht TeX4ht hat den Vorteil, daß es als Paket in der Distribution TEX Live enthalten ist. Zur Benutzung siehe die Dokumentation in <texmf>/doc/generic/tex4ht. TeX4ht benötigt zur Grafikkonvertierung das Programm ImageMagick.

Übersicht und Lizenzierung Die angegebenen Paketgrößen beziehen sich auf das Downloadvolumen, nicht auf den für die Installation benötigten Platz.

Programm Größe MB
TEX Live 3000 MB
Ghostscript for Windows (64-bit Download) 10 MB
GSview 3 MB
Texmaker 6 MB
GNU Emacs for Windows (Download) 45 MB
auctex-w32 2 MB
GNU Aspell (Win32 version) 8 MB
LibPNG 1 MB
Emacs Konfigurationsdatei
Emacs TEX Registry Datei
TeX4ht 1,5 MB
ImageMagick Windows Binaries 10 MB
Σ ca. 2 ⋅ 103 MB

Alle in dieser Anleitung genannten Programme und Pakete sind mindestens kostenlos, meist sogar freie Software3. Die Lizenzen sagen allesamt aus, daß die Verbreitung freigestellt ist. Die meisten erlauben zudem die Veränderung des Quellcodes, einige wenige verbieten wiederum den kommerziellen Verkauf. Sie sind herzlich eingeladen, sich bei den einzelnen Projekten bei Gefallen auch finanziell erkenntlich zu zeigen. Wie das geht, steht jeweils auf den Webseiten der Projekte.

3 Installation und Konfiguration

Mein System läuft auf Windows 10. Einige Zugriffspfade zu bestimmten Systemeinstellungen können auf Ihrem System geringfügig von den beschriebenen abweichen. Zugriffspfade bezeichnen Startmenüeinträge, Schaltflächen und Menüeinträge mit den entsprechenden Namen.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist wegen Programmabhängigkeiten unbedingt einzuhalten. Verwenden Sie ein anderes Verzeichnis für ein Programm, müssen Sie dies in nachfolgenden Schritten berücksichtigen.

3.1 TEX Live herunterladen und installieren

Laden Sie sich zunächst von http://www.tug.org/texlive/ den Installer von TEX Live für Windows herunter. Wenn Sie nur eine dünne Internetverbindung haben, dann bestellen Sie sich bitte die TEX Collection DVD von der Fachbuchhandlung Lehmanns, http://www.lob.de.

Entpacken Sie die Zip-Datei und rufen Sie im entstandenen Verzeichnis das Programm install-tl.bat auf. Akzeptieren Sie alle Vorgaben und lassen Sie Ihren Computer für die nächsten Stunden – je nach Internetverbindung – in Ruhe.

Nach Installation können Sie alle Programme direkt von der Kommandozeile aufrufen.

3.1.1 Zusätzliche Schriften einrichten

TEX Live bringt im Paket nur Schriften mit, die von den Lizenzbedingungen auch eine Verteilung auf DVDs erlauben. Somit fehlen einige, bei denen dies nicht gestattet ist, die jedoch trotzdem kostenfrei verwendet werden dürfen. Genau diese installieren Sie jetzt noch nach.

Laden Sie sich dafür getnonfreefonts herunter von tug.org/fonts/getnonfreefonts/install-getnonfreefonts. Öffnen Sie eine Kommandozeile unter welchem Betriebssystem auch immer und wechseln Sie in das Downloadverzeichnis. Geben Sie folgende zwei Kommandos ein:

   texlua install-getnonfreefonts 
   getnonfreefonts --sys --all

Dies installiert zunächst getnonfreefonts, bezieht und richtet dann alle verfügbaren Schriften systemweit ein. Sollten Sie keine Administratorrechte haben, dann ersetzen Sie die zweite Zeile:

   getnonfreefonts --user --all

3.2 Grafikerstellung und -konvertiertung

Den PostScript-Druckertreiber richten Sie unter Windows ein mit der Maus:START| DRUCKER UND SCANNER| DRUCKER HINZUFüGEN| MEIN DRUCKER WIRD NICHT ANGEZEIGT| LOKALER DRUCKER . Zunächst als Anschluss den FILE-Port wählen, der richtige Treiber ist der Apple Color LaserWriter 12/600 (bis Windows Vista) bzw. der MS Publisher Color Printer (ab Windows 7, in der Herstellerliste »Generic«). Den Druckernamen auf »PostScript File« setzen.

Nach der Installation navigieren Sie mit der Maus nachSTART| DRUCKER UND SCANNER | POSTSCRIPT FILE| EINRICHTEN/VERWALTEN| DRUCKER| DRUCKEINSTELLUNGEN | ERWEITERT| DOKUMENTOPTIONEN| POSTSCRIPT-OPTIONEN , um folgende Einstellungen vorzunehmen: Die Felder PostScript-Ausgabeoption auf »Optimale Portabilität« und TrueType-Downloadoption auf »Umriss« setzen. Deaktivieren Sie das ICM Color Matching, um Farbverfälschungen zu vermeiden. Stellen Sie das Papierformat auf »A4« ein.

Ab sofort kann jede Windows-Anwendung PostScript-Dateien erzeugen, indem Sie den neuen Drucker verwenden. Den erzeugten Dateien sollten Sie immer die Erweiterung .ps anstatt des vorgegebenen .prn geben.

Es ist überaus sinnvoll, Ghostscript dem Suchpfad hinzuzufügen. Also wieder inSTART | EINSTELLUNGEN| SYSTEMSTEUERUNG| SYSTEM| ERWEITERT| UMGEBUNGSVARIABLEN der Variablen PATH das Verzeichnis, C:\texlive\2013\tlpkg\tlgs\bin\, durch Semikolon abgetrennt hinzufügen. Wichtig: keine Leerzeichen vor und nach Einträgen in der PATH- Variablen!

Um sich auf die Dauer die Arbeit zu erleichtern, empfehle ich, einen »EPS-Drucker« einzurichten, auch dafür gibt es meine Anleitung im Internet4.

3.3 Emacs einrichten

Wenn Sie gerade frisch mit LATEX anfangen und von meinem LATEX-Buch hergeschickt wurden, dann überspringen Sie die Installation von Emacs bitte. LATEX lernen reicht für den Anfang.

Den kompletten Abschnitt über Emacs können Sie auch als Videotutorial ansehen.

Ein Mangel von Windows muß zunächst vor dem ersten Start behoben werden, nämlich die Nichtexistenz der Umgebungsvariablen HOME. Umgebungsvariablen erlauben es, programmunabhängig bestimmte Verzeichnisse oder allgemein Zeichenketten festzulegen, die dann von allen Programmen gelesen werden können. Dazu erstellen Sie inSTART | EINSTELLUNGEN| SYSTEMSTEUERUNG| SYSTEM| ERWEITERT| UMGEBUNGSVARIABLEN 5 einen neuen Eintrag mit Namen HOME und weisen diesem ein beliebiges Verzeichnis zu, in dem Sie alle individuellen Einstellungen speichern möchten. Der Name des Verzeichnisses sollte kein Leerzeichen enthalten. Legen Sie dieses Verzeichnis bitte selbst an. Für alle Umgebungsvariablen gilt: Möchten Sie die Umgebungsvariablen nur für den aktuellen Benutzer anlegen, erstellen Sie sie in Benutzervariablen. Sollen sie für alle Benutzer gelten, werden sie in Systemvariablen angelegt.

Sie benötigen GNU Emacs for Windows (Download) sowie auctex-w32 als Paket. Entpacken Sie die Emacs-Archivdatei emacs-2x.x-bin-i386.zip in das Programmverzeichnis aus (auch Winzip kann das), so daß Sie dann ein Verzeichnis wie z. B. C:\Programme(x86)\emacs erhalten. Die meisten Entpacker fragen vorher nach, und eventuell wird Windows nach administrativen Rechten fragen.

Um Emacs bequemer aufrufen zu können, rufen Sie aus dem Unterverzeichnis bin das Installationsprogramm addpm.exe auf und bestätigen dessen Nachfrage. Dies erzeugt eine Verknüpfung im Windows-Startmenü.

AUCTEX installieren Sie aus Emacs heraus. Starten Sie also Emacs mit dem eben erstellten Eintrag im Startmenü. Mit dem integrierten Emacs-Paketmanager holen wir das Gewünschte:

Drücken Sie Alt-X, dann list-packages eintippen und mit Enter bestätigen. Wählen Sie das Paket auctex mit der Taste i und drücken x, um die Installation zu starten.

Damit ist Emacs bereits installiert. Um die folgenden Konfigurationen leichter vornehmen zu können, dürfen Sie meine Emacs-Konfigurationsdatei herunterladen mit Rechtsklick und »Speichern unter«. Benennen Sie diese um in .emacs und verschieben sie in Ihr HOME- Verzeichnis.


Listing 1: Inhalt der Datei . emacs
(server-start) 
(add-hook 'LaTeX-mode-hook 'turn-on-reftex) 
(setq reftex-plug-into-AUCTeX t) 
(setq-default ispell-program-name "aspell")

AUCTEX + RefTEX Falls Sie nicht meine .emacs Konfigurationsdatei verwenden möchten, brauchen Sie die folgenden drei Absätze.

Die Integration von AUCTeX mit RefTeX muß noch separat aktiviert werden. Dazu startet man Emacs und erzeugt in diesem die Konfigurationsdatei .emacs in seinem HOME-Verzeichnis (UNIX-Kurzname ~) mit C-x C-f ~/.emacs RET (Das Kürzel C-x steht für die Tastenkombination Strg-x, andere Buchstaben äquivalent. Übersetzt also: Strg-x, Strg-f, »~/.emacs« eintippen, Eingabe drücken. Die Zeichen »~/« bedeuten, daß die Datei im HOME-Verzeichnis abgelegt werden soll.). Dort fügen Sie folgende Zeilen hinzu:

(add-hook 'LaTeX-mode-hook 'turn-on-reftex) 
(setq reftex-plug-into-AUCTeX t)

Achten Sie darauf, in dem Ausdruck tatsächlich das gerade, einfache Hochkommata zu nehmen, nicht irgendwelche Akzente oder typografische einfache Anführungszeichen.

Dann die Datei speichern mit C-x C-s, Emacs beenden mit C-x C-c, und fertig ist die Installation. Wenn nun beim Öffnen einer .tex Datei in der Menüleiste die Einträge »Preview«, »LaTeX« und »Ref« erscheinen, hat die Installation geklappt.

Um die Voransichten schnell und platzsparend generieren zu können, ist die zusätzliche Grafikbibliothek LibPNG zu installieren. Dazu laden Sie die Archive »libpng« und »zlib« von LibPNG herunter. Aus dem Binary-Archiv mit einem Dateinamen ähnlich libpng_1.4.xx_win32.zip extrahieren Sie die zwei DLLs im Unterverzeichnis bin namens libpng14-14.dll und plazieren diese in Ihr Verzeichnis C:\Programme(x86)\emacs\bin. Genauso verfahren Sie auch mit dem Archiv zlib_1.2.xx_win32.zip und der darin im Unterverzeichnis bin enthaltenen DLL zlib1.dll, auch diese muß in das bin-Verzeichnis von Emacs.

Wenn Sie nun im PDF-Modus sind (C-c C-t C-p), können Sie nun Preview-LATEX mittels C-c C-p C-d aufrufen.

Aspell Das Programm Aspell übernimmt die Rechtschreibprüfung in Emacs. Laden Sie von GNU Aspell (Win32 version) sowohl das Programm (»Full Installer«) als auch das deutsche Wörterbuch (»aspell-de-0.50-2-3.exe«) herunter. Rufen Sie zuerst das Installationsprogramm können Sie alle Voreinstellungen getrost übernehmen.

Wie vorher schon müssen Sie das Programm selbst zum Suchpfad hinzufügen. Also wieder einmal inSTART| EINSTELLUNGEN| SYSTEMSTEUERUNG| SYSTEM| ERWEITERT | UMGEBUNGSVARIABLEN der Variable PATH das jeweilige Verzeichnis, z. B. C:\ProgramFiles(x86)\Aspell\bin\; durch Semikolon abgetrennt hinzufügen.

Zu Ihrer .emacs-Konfigurationsdatei fügen Sie nun folgende Zeile hinzu, um Emacs klar zu machen, dass er für die Rechtschreibprüfung Aspell nutzen soll:

(setq-default ispell-program-name "aspell")

3.4 Dateitypen einrichten

Zur weiteren Vereinfachung erstellen Sie einen neuen Dateityp. Dazu fügen Sie zunächst der Konfigurationsdatei .emacs am Anfang folgende Zeilen hinzu:

(server-start)

Dann laden Sie meine Emacs"=TEX"=Registry-Datei herunter und editieren diese – also nicht einfach doppelklicken, sondern Rechtsklick und Bearbeiten. Ersetzen Sie falls nötig in Zeile 6 mit @= beide Vorkommen des Verzeichnisnamens C:\\Programme(x86)\\emacs durch den Namen des Verzeichnisses, in dem Sie Emacs installiert haben. Achten Sie darauf, dass die tatsächlich immer zwei umgekehrte Schrägstriche \\ als Pfadtrenner verwenden. Speichern Sie die Datei und rufen sie dann per Doppelklick auf. Windows wird Sie fragen, ob die Informationen der Registry hinzugefügt werden sollen. Bestätigen Sie dies.


Listing 2: Inhalt der Datei texfile. reg
Windows Registry Editor Version 5.00 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\texfile] 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\texfile\Shell] 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\texfile\Shell\Open] 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\texfile\Shell\Open\Command] 
@="C:\\Program Files (x86)\\emacs-26.1\\bin\\emacsclientw.exe -n -a \"C:\\Program Files (x86)\\emacs-26.1\\bin\\runemacs.exe\" %1 %*" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\.tex] 
@="texfile" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\.bib] 
@="texfile" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\.lco] 
@="texfile" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\.sty] 
@="texfile" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\.cls] 
@="texfile"

Sie können dieses Prozedere für weitere Dateitypen durchführen, wie etwa .bib, .sty, .cls und .lco. Ab dann führt ein Doppelklick auf eine .tex-Datei zum Aufruf von Emacs, weitere Dateien werden im selben Programmfenster geöffnet. Damit ist Emacs komplett installiert.

Sie haben nun ein System für das Erzeugen von druckfertigen Dokumenten im PDF oder PostScriptformat. Möchten Sie kein HTML erzeugen, dann sind Sie an dieser Stelle fertig.

3.5 Korrektur, wenn Sie Administrator sind

Nun starten Sie Emacs, am besten über das Startmenü. Wenn Ihr Windows-Benutzerkonto Administratorrechte hat, dann bekommen Sie eine Fehlermeldung über ein Rechteproblem des Verzeichnisses .emacs.d/server/.

error: The directory `~/.emacs.d/server' is unsafe

Dieses beheben Sie, indem Sie die Besitzereinstellungen ändern: Schließen Sie Emacs. Klicken Sie auf Start und tragen in das Suchfeld cmd ein. Dies öffnet eine Kommandozeile. Wechseln Sie in das Emacs-Verzeichnis unterhalb von HOME mittels

cd %HOME%\.emacs.d

Dort rufen Sie folgenden Befehl auf:

takeown /f server

Dieses brauchen Sie nur zu tun, wenn Sie Administratorrechte haben, und auch nur dann funktioniert der Befehl überhaupt.

3.6 ImageMagick installieren

TeX4ht ist bei TEX Live dabei, und wenn Sie die vollständige Installation wählen, auch bereits fertig zum Benutzen auf der Platte. Voraussetzung für TeX4ht ist zum einen Ghostscript, das bereits im vorigen Abschnitt installiert wurde, sowie ImageMagick, das Sie wie folgt einrichten:

Laden Sie die ImageMagick Windows Binaries von der ImageMagick-Website herunter und installieren diese. Am einfachsten alles bestätigen, was voreingestellt ist, dann wird das Konvertierungsprogramm automatisch in den Suchpfad eingetragen.

Wollen Sie den LibreOffice-Export von TeX4ht nutzen, muß ein Zip-Packer im System verfügbar sein. Ich verwende dafür Info-Zip, wobei ich nur die Datei zip.exe in ein Verzeichnis kopiere, welches ohnehin bereits im Suchpfad enthalten ist. Wird bei der ersten Benutzung von oolatex.bat festgestellt, daß die erzeugte LibreOffice-Datei fehlerhaft ist, kann dies in der Regel behoben werden, indem die Datei c:\texlive\2013\texmf-dist\tex4ht\base\win32\tex4ht.env editiert wird und die Marken <oo-alt> und </oo-alt> durch <oo> bzw. </oo> ersetzt werden und umgekehrt, womit eine alternative Bearbeitung aktiviert wird.

4 Und nun? Los geht’s...

Herzlichen Glückwunsch! Auch TeX4ht ist nun installiert und das TEX-System kann alle wichtigen Ausgaben erzeugen. Wenn Ihnen diese Anleitung geholfen hat, dann lesen Sie auch mein Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LATEX«.

Wie sieht es mit einem Export nach Word aus? Es gibt im Prinzip keinen Grund, LATEX nach Word zu exportieren, trotzdem existieren Programme, die LATEX nach Rich Text Format (.rtf) konvertieren, welches sich dann problemlos in Word öffnen läßt. Als besten Weg empfinde ich jedoch den Weg über HTML oder LibreOffice. Heißt: LATEX mittels TeX4ht nach HTML oder LibreOffice konvertieren, und dies dann in Word bzw. LibreOffice öffnen.

Viele Ausgaben können Sie im Editor anstoßen, dafür gibt es entsprechende Knöpfe und/oder Tastaturkommandos. Für die Benutzung der Emacs-Zusätze sei auf deren Dokumentationen verwiesen. Mag der Einstieg auch hart erscheinen, es lohnt sich wirklich.

Benutzung von TeX4ht TeX4ht ist ein flexibles Werkzeug, wenn es darum geht, LATEX nach HTML zu konvertieren, jedoch verliert man bei den vielen Optionen anfangs leicht den Überblick. Mit ein wenig Übung läßt sich jedoch auch hier alles erreichen, was man sich vorstellt.

Die TeX4ht-Dokumentation an sich ist nicht besonders üppig. Eine komplette Auflistung der Optionen, ausgegeben in die Logdatei, erhalten Sie, wenn Sie einen Aufruf

 htlatex.bat myfile.tex "html,2,info"

in der Kommandozeile auf einer beliebigen LATEX-Datei absetzen. Unbedingt htlatex.bat aufrufen, nicht einfach htlatex, da sonst ein TEX Live-Programm gestartet wird.

Da ich so klares XHTML und so kleine Dateien wie möglich erhalten möchte, verwende ich den meist den Aufruf

 htlatex.bat myfile.tex "xhtml,2,fn-in,NoFonts,fonts,graphics-,sections+,next"

für die Umwandlung. Das erzeugt XHTML, eigene Dateien für zwei Gliederungsebenen, keine speziellen Schriftenanweisungen, aber prinzipielle Formatierungen, nichtskalierte Grafiken und hilfreiche Hyperlinks. Wer eine originalgetreuere Wiedergabe der Schriften haben möchte, läßt die Option NoFonts weg, was natürlich zu ein wenig größeren Dateien führt. Für eine monolithische Datei wird statt der 2 eine 0 angegeben.

Grafikumwandlung Benutzen Sie für Zeichnungen vektororientierte Programmen wie CorelDraw, LibreOffice Draw, Visio oder ähnliche. Generell rate ich davon ab, Diagramme oder Grafiken als Bitmap zu erstellen, etwa mit Photoshop, GIMP und Konsorten. Fast alle Anwendungen wie Excel oder PowerPoint verarbeiten ihre Grafiken ebenfalls vektororientiert, und erzeugen deshalb mit Hilfe des PostScript Druckertreibers hervorragende PostScriptdateien. Diese PostScriptdateien wandeln Sie dann in EPS um [14]. MATLAB kann direkt PS/EPS erzeugen.

Die generierte Datei mit der Erweiterung .eps laden Sie in GSview, um zu sehen, ob die Bounding Box noch angepaßt werden muß. Um in GSview die Bounding Box anzeigen zu lassen, wählen Sie MenüOPTIONS| SHOW BOUNDING BOX .

Sollte die Bounding Box nicht stimmen, so können Sie mit dem BefehlFILE| PS TO EPS entweder automatisch oder manuell die Bounding Box festlegen und die Ausgabe in eine neue Datei speichern. Automatisch können Sie dabei wählen, wenn die komplette Grafik verwendet werden soll. Manuell legen Sie die Bounding Box nur dann fest, wenn unerwünschte Kopf- oder Fußzeilen abgeschnitten werden sollen.

Unbedingt beachten: Erstellen Sie PostScript oder DVI, müssen Bilder im (Encapsulated) PostScript-Format (EPS) vorliegen, wohingegen beim Verwenden von pdfLATEX hingegen nur Grafiken verarbeitet werden, die in PDF, JPEG oder PNG vorliegen. Zwar können Sie sowohl dem einen als auch dem anderen LATEX-Prozessor alle Bildtypen beibringen, müssen dazu aber spezielle Optionen verwenden, die dann vielleicht nicht portierbar auf andere Systeme sind. Soll also beides – DVI und PDF – erzeugt werden, müssen die Bilder meist auch in zwei Formaten vorliegen.

Wollen Sie mittels pdfLATEX aus Ihren Dokumenten das PDF erzeugen, so müssen die EPS- Dateien also nach PDF umgewandelt werden. Dazu gibt es den Befehl epstopdf, der etwa so aussieht:

epstopdf file1.eps

Bitmapdateien wie JPEG oder PNG werden von pdfLATEX direkt gelesen. Nur für den normalen LATEX-Aufruf müssen sie mit bmeps nach EPS umgewandelt werden .

5 Wenn etwas nicht funktioniert

Sollte irgendetwas nicht funktionieren, oder sich offensichtlich seltsam verhalten, liegt das häufig an vergessenen Umgebungsvariablen. So sollten Sie zunächst überprüfen, ob alle von dieser Anleitung geforderten Umgebungsvariablen entsprechend gesetzt wurden. Fehlt eine, oder ihr Inhalt ist falsch, dann ist es möglich, daß eine danach durchgeführte Installation – vor allem von Preview-LATEX – fehlschlägt. Also nochmal. Außerdem eine beliebte Fehlerquelle sind Dateien am falschen Ort. Einfach nochmal nach Anleitung kontrollieren.

Werfen Sie gegebenenfalls einen Blick in die Installationsanweisung des jeweiligen Pakets. Denn natürlich kann auch meine Anleitung Fehler enthalten. Wenn eigentlich alles stimmen müßte, am besten unter Angabe der Versionsnummer bei mir nachfragen. Vielleicht habe ich eine Annahme getroffen, die nicht allgemeingültig ist, oder eine neue Version eines Pakets arbeitet anders.

6 Ausblick

Bei all den Möglichkeiten, die einem die Vielzahl der Pakete für LATEX bieten, gilt immer: Einfache Layouts und Strukturen wählen, insbesondere, wenn das Dokument auch in HTML publiziert werden soll. Mit Hilfe dieses Artikels jedoch sollte es jedem einigermaßen mit Windows vertrauten Benutzer möglich sein, relativ rasch mit dem Schreiben und Setzen von Texten beginnen zu können.

Wenn dieses Dokument dazu beiträgt, die Scheu vor der Einrichtung und Nutzung eines solchen Systems ein wenig zu lindern und somit die Hemmschwelle zum Einstieg in LATEX herabzusetzen vermag, dann hat es seinen Zweck erfüllt.

Literatur

[1]

Pascal Brachet. Texmaker. URL: http://www.xm1math.net/texmaker/texmakerwin32_install.exe.

[2]

Ghostscript for Windows (64-bit Download). URL: https://github.com/ArtifexSoftware/ghostpdl-downloads/releases/download/gs919/gs919w64.exe.

[3]

GNU Emacs for Windows (Download). URL: ftpmirror.gnu.org/emacs/windows/emacs-26/emacs-26.1-x86_64.zip.

[4]

GSview. URL: http://www.gsview.com/.

[5]

Eitan Gurari. TeX4ht. URL: http://tug.org/tex4ht/.

[6]

ImageMagick Windows Binaries. URL: http://imagemagick.org/script/binary-releases.php#windows.

[7]

Info-Zip. URL: http://www.info-zip.org.

[8]

David Kastrup. »Revisiting WYSIWYG paradigms for authoring LaTeX«. In: TUGboat 23.1 (Nov. 2002), S. 57–64.

[9]

LibPNG. URL: http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/libpng.htm.

[10]

TEX Live. URL: http://www.tug.org/texlive/.

[11]

Thorsten Maerz. GNU Aspell (Win32 version). URL: http://aspell.net/win32/.

[12]

Frank Neukam, Markus Kohm und Axel Kielhorn. Das KOMA-Script Paket. package documentation. Sep. 2002.

[13]

Bernd Raichle, Rolf Niepraschk und Thomas Hafner. Fragen und Antworten (FAQ) über das Textsatzsystem TEX und DANTE, Deutschsprachige Anwendervereinigung TEX e.V. DANTE e.V. URL: http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/.

[14]

Joachim Schlosser. EPS Writer für Windows. URL: http://schlosser.info/epswriter.

[15]

Joachim Schlosser. Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX. 6. Aufl. mitp Verlag, 25. Aug. 2016. ISBN: 978-3-95845-290-9. URL: http://www.latexbuch.de.

1Dante: Deutschsprachige Anwendervereinigung TeX e. V.

2wie ich schon vor vielen Jahren im Forum de.comp.text.tex bemerkte

3Was bekanntlich ein Unterschied zu kostenlos ist: »Free as free speech, not free beer.« Siehe dazu die Seiten der Free Software Foundation unter http://www.fsf.org.

4Joachim Schlosser. EPS Writer für Windows. URL: http://schlosser.info/epswriter.

5Geht übrigens schneller mittels des Tastaturkürzels Windowstaste+Unterbrechen.

[latexbuchamz]

Creative Commons Attribution ShareAlike Lizenz
LaTeX unter Windows 10 installieren – ein komplettes Setup von Joachim Schlosser steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter www.latexbuch.de.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Johannes meint

    14. November 2010 um 16:33

    Vielen Dank für die super Anleitung!

    Antworten
  2. Sarah R. meint

    22. Dezember 2010 um 16:11

    Hallo,

    ist dies wirklich die Anleitung für Windows 7? Dateipfade wie den folgenden gibt es nicht bei Windows 7:

    Start → Einstellungen → Drucker → Postscript File → Drucker → Druckeinstellungen → Erweitert → Optionen für Dokument → Postscript-Optionen

    Viele Grüße,
    Sarah

    Antworten
    • joachim meint

      22. Dezember 2010 um 23:05

      Da muß ich doch gleich mal nachsehen, wenn ich das nächste Mal an meinen Windows-7-Rechner komme. Danke fürs melden!

      Antworten
    • Joachim meint

      18. Februar 2011 um 21:41

      Ich hab’s oben noch mal kontrolliert, stimmt jetzt sicher.

      Antworten
  3. Salome meint

    23. Dezember 2010 um 07:36

    Hallo, vielen Dank für die soweit ganz gute Anleitung für Windows 7. Ganz ohne Probleme hat es bei mir dennoch nicht geklappt, und vielleicht könntest Du mir weiterhelfen?
    Folgende Probleme haben sich mir gestellt:
    — Ich finde den MS Publisher Color Printer nicht. Unter Generics hat’s lediglich Drucker mit den Namen 35PPM xx … Was kann ich tun? Google konnte mir bis jetzt noch nicht helfen.
    — Bei folgendem Abschnitt verstehe ich schlicht nur Bahnhof.

    „AUCTEX + RefTEX Die Integration von AUCTEX mit REFTEX muß noch separat aktiviert werden. Dazu startet man EMACS und erzeugt in diesem die Konfigurationsdatei .emacs in seinem HOME-Verzeichnis (UNIX-Kurzname ~) mit C-x C-f ~/.emacs RET14. Dort fügen Sie folgende Zeilen hinzu:
    (add-hook ‚LaTeX-mode-hook ‚turn-on-reftex)
    (setq reftex-plug-into-AUCTeX t)
    Dann die Datei speichern mit C-x C-s, Emacs beenden mit C-x C-c, und fertig ist die Installation. Wenn nun beim Öffnen einer .tex Datei in der Menüleiste die Einträge »Preview«, »LaTeX« und »Ref« erscheinen, hat die Installation geklappt.“

    Ich kann zwar Emacs öffnen, aber ich habe keinen Schimmer wie ich in diesem eine Konfigurationsdatei erstelle. Und wie ich die dann in das Home Verzeichnis einfügen soll? Auch die weiteren Punkte in diesem Abschnitt verstehe ich einfach nicht, wohl weil ich keine Unix Erfahrung habe?
    Vielen Dank und frohes Fest!
    Salome

    Antworten
  4. Salome meint

    23. Dezember 2010 um 07:44

    Ach ja, ich glaube ein ähnliches Problem ergibt sich bei der Erweiterung EMACSSERV. Es wäre echt toll, wenn Du mir helfen würdest.

    Grosses Danke! Ansonsten ist die Anleitung – soweit ich das bis jetzt sagen kann – top.

    Salome

    Antworten
  5. Salome meint

    23. Dezember 2010 um 22:39

    kannst du mir ev. rasch eine Mail schicken, wenn du’s geupdatet hast? Ich muss sonst immer hier reinschauen. wäre super. Herzlich, Salome

    Antworten
    • joachim meint

      24. Dezember 2010 um 11:26

      Ausnahmsweise. 🙂

      Antworten
    • joachim meint

      30. Dezember 2010 um 20:44

      Extra für Dich habe ich jetzt ein Videotutorial angefertigt: Guckst du auf http://schlosser.info/emacs-fuer-latex-unter-windows-7-einrichten-videotutorial/

      Antworten
  6. Melanie meint

    15. Januar 2011 um 15:11

    Hallo,

    herzlichen Dank für diese Anleitung!

    Weil ich sehr lange nach der Ursache des Problems gesucht habe, zwei Hinweise zur preview-latex:

    1) ghostscript 9.00 funktioniert bei mir nicht, preview erzeugt keine Vorschaugrafiken sondern eine postscript-Fehlermeldung (Anstelle der Bilder erscheinen „Einfahrt Verboten“ Schilder)
    Mit ghostscript 8.54, wie hier in der Anleitung, klappt es problemlos

    2) sobald das Packet hyperref eingebunden wird, zeigt preview einige Vorschaubilder nicht mehr an. Das Problem ist bek

    Antworten
    • joachim meint

      15. Januar 2011 um 15:47

      Vielen Dank, Melanie,

      diese Hinweise werde ich in die Anleitung einflechten!

      Antworten
      • Joachim meint

        27. April 2011 um 07:13

        Ist eingebaut. Danke!

        Antworten
  7. Uwe Busenius meint

    18. Februar 2011 um 10:33

    Sehr gehrter Herr Dr. Schlosser,
    ich habe mir Ihr Buch einschließlich der zugehörigen CD gekauft, darauf steht
    „Leitfaden für Einsteiger“ und „ohne Vorkenntnisse“. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen Sie verkehren, aber anscheinend sind das alles Leute, die die Informatik schon mit der Muttermilch eingeflößt bekamen. Ich zumindest komme mit der Installationsanleitung überhaupt nicht klar.
    Ich habe die o.a. Homepage erstellt und bin nun mehrfach darauf hingewiesen worden, daß sie in anderen Betriebssystemen (ich arbeite mit Word und Windows 7) nicht lesbar sei und ich solle doch LaTeX verwenden. Schön wär´s, wenn es dazu eine so vorbereitete CD gäbe, daß man das Programm so wie andere Programme auch installieren kann. Ich als Rentner kann es mir nicht leisten, einen Informatiker für 100 Euro + MWSt pro Stunde einen halben Tag lang in meiner Wohnung zu beschäftigen, um dieses Programm installieren und mir die Grundfunktionen erklären zu lassen. Rückfragen in der hiesigen Uni Saarbrücken haben nur den Ratschlag erbracht, doch Kurse in Informatik zu besuchen, um es dann selbst installieren zu können. Auch das ist für mich keine Lösung. Ich möchte einfach nur meine Idee so veröffentlichen, daß sie von jedermann gelesen werden kann, egal ob er nun Microsoft, Apple, Linux, Mac oder sonstige Technik verwendet. Haben Sie nicht einen Tip, ob es solch eine Software zumindets als Grundprogramm irgendwo zu kaufen gibt? Sollte es so etwas am Markt nicht geben, werde ich wohl die Gleichungen von Hand schreiben und sie dann als Bilddateien einarbeiten müssen, eine etwas merkwürdige Methode im Zeitalter der Datenverarbeitung.

    Herzliche Grüße
    Uwe Bussenius

    Antworten
    • Joachim meint

      18. Februar 2011 um 21:45

      Lieber Herr Busenius,

      das tut mir leid für Sie, dass Sie mit der Installation nicht zu recht kommen.
      Die CD-die bei der dritten Auflage dabei ist, enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die ich für Einsteiger sehr hilfreich fand.
      Wenn Sie mir schreiben, an welcher Stelle Sie mit der Installation nicht weiterkommen, helfe ich gerne und verbessere auch diese Anleitung hier.

      Das “Leitfaden für Einsteiger” und “ohne Vorkenntnisse” bezieht sich in der Tat auf die LaTeX-Kenntnisse, nicht auf die PC-Kenntnisse.

      Wiegesagt, bitte schreiben Sie mir – gerne auch per Mail – wo Sie Probleme haben, denn nur so kann diese Anleitung besser werden.

      Danke sehr!

      Antworten
  8. Phil meint

    19. Februar 2011 um 13:16

    Hallo Joachim =)

    Ich studiere momentan Informatik und da wäre eine Latex-Umgebung nicht unbedingt das falsche =)

    Doch ich versuche schon seit Tagen, eine Latex-Umgebung herzustellen, mit der ich die Beamer-Klasse von Till Tantau, Joseph Wright und Vedran Mileti.
    Dabei bin ich auf Lyx gestoßen, da lief alles, jedoch nicht die Beamer-Klasse.

    Nun bin ich auf ihre gute Anleitung gestoßen, doch es gibt bei der Durchführung Probleme.
    Denn ich komme nur bis zum Punkt 3.3. Texmaker einrichten.
    Laut der Anleitung sollte Texmaker beim ersten Start eine Autokonfiguration mit Miktex machen. Nur tut das Programm bei mir nicht :/
    Habe es mehrmals deinstalliert und installiert, auf unterschiedlichen Pfaden, ich war sogar auf der Suche nach den *.ini-Dateien, um nach zuschauen, warum die Konfiguration nicht funkioniert.
    Vielleicht könnten sie mir helfen dem Problem auf der Spur zu gehen?

    Meine Vorausetzungen:
    OS: Win 7 x64
    Miktex: 2.9
    Texmaker: 2.2.2 (hatte auch 2.2.1 probiert, das gleiche Problem, vermutlich weil es auf die gleiche texmaker.ini zugreift, die nicht bei der Deinstallation gelöscht wird?)

    Was wurde von mir falsch gemacht?

    MfG

    Antworten
    • Joachim meint

      4. März 2011 um 09:11

      Hallo Phil,

      Die Autokonfiguration bei Texmaker ist nicht sichtbar, es sollte alles auch funktionieren, ohne dass Sie etwas sehen.

      Antworten
  9. augenkrebs meint

    3. März 2011 um 09:34

    alter, wer soll denn das hier lesen? schwarzer text auf nem bild, das nicht mitscrollt. wieso mahct man sich die mühe, so nen großen text zu verfassen, wenn er absolut unlesbar dargestellt wird?

    Antworten
    • Joachim meint

      18. März 2011 um 13:52

      Danke für den Hinweis! Ein Fehler im Stylesheet machte den Text leider unleserlich. Ist behoben.

      Antworten
  10. Jokke meint

    11. April 2011 um 20:14

    Hallo!

    Sehr schöne Anleitung! Vielen Dank. Ich habe nur ein kleines Problem: AUCTeX vervollständigt keine packages. Wenn ich eingebe C – c C – m usep TAB RET und im Minibuffer „package:“ steht, findet AUCTeX mit TAB nur „preview“.. Unter Linux hat AUCTeX immer auch die packages vervollständigt. Kann man das irgendwie hinbekommen?

    Antworten
    • Joachim meint

      11. April 2011 um 20:41

      Gute Frage. Ich teste dieser Tage ohnehin mal eine neue Version der Anleitung, da schau ich dann auch, ob ich dieses Fehlverhalten reproduzieren kann. Sollte im Normalfall nämlich von Haus aus funktionieren.

      Antworten
      • Jokke meint

        13. April 2011 um 10:46

        Das wäre nett! Falls es hilft, ich benutze Win7 x64 und jeweils die neusten Versionen von dir genannten Programme. Preview-LaTeX funktioniert auch nicht korrekt. Liegt wohl aber daran, dass ich die 64bit Version von GS runtergeladen habe. Auch das umbenennen von gswin64c in gswin32c hat nicht viel gebracht. Ich versuche mal einfach die Versionen runterzuladen, die hier genannt sind.

        Antworten
      • Jokke meint

        13. April 2011 um 11:09

        Hmm.. Jetzt habe ich nochmal alles deinstalliert und jeweils die von dir genannten Versionen installiert (auch 32bit GhostScript), habe aber immer noch das selbe Problem: Pakete werden nicht vervollständigt und Previewlatex funktioniert nicht. Bei PreviewLatex bekomme ich folgenden Fehler:
        Error: /invalidfileaccess in –file–
        Operand stack:
        –nostringval– (_region_.prv/tmp4952CTX/preview.ps) (r)
        Execution stack:
        %interp_exit .runexec2 –nostringval– –nostringval– –nostringval– 2 %stopped_push –nostringval– –nostringval– %loop_continue –nostringval– –nostringval– false 1 %stopped_push .runexec2 –nostringval– –nostringval– –nostringval– 2 %stopped_push –nostringval–
        Dictionary stack:
        –dict:1164/1684(ro)(G)– –dict:0/20(G)– –dict:79/200(L)–
        Current allocation mode is local
        Last OS error: No such file or directory
        Current file position is 441
        GS
        Ich habe mir gedacht das /invalidfileaccess in –file– darauf hinweisen würde, das GhostScript nicht die nötigen Zugriffsrechte auf seine temp-Ordner hat, also habe ich versucht emacs als Administrator auszuführen, bekomme aber immernoch die gleiche Fehlermeldung..

        Antworten
        • Joachim meint

          13. April 2011 um 15:17

          Ja, Du hast Recht. Die neuen Versionen von Ghostscript >9.0 vertragen sich nicht mit der noch aktuellen Version von AucTeX 11.86. Deswegen Zitat aus der seit eben aktualisierten Anleitung von oben: „Achten Sie darauf, die Version gs871w32.exe zu nehmen, da die neueren noch nicht zu AUCTeX passen.“

          Antworten
  11. Anna meint

    9. Mai 2011 um 23:19

    Hallo Joachim,
    ich habe versucht nach deiner Anleitung, LaTeX auf meinem Windows 7 Rechner zu installieren und komme bis Punkt 3.5, dann bekomme nach der Eingabe von ftype Emacs.Document=…..
    folgende Meldung: Dateityp „Emacs.Document“ nicht gefunden, oder diesem Dateityp wurde kein Öffnen-Befehl zugeordnet.
    Kannst du mir sagen, was ich da falsch gemacht habe bzw. wo ich nochmal gucken sollte? Bin absoluter LaTeX-Neuling…
    Vielen Dank schonmal!

    Antworten
    • Joachim meint

      10. Mai 2011 um 10:39

      Es liegt wahrscheinlich an fehlenden Administratorrechten. Ich prüfe derzeit und aktualisiere dann die Anleitung. Danke fürs melden!

      Antworten
    • Zhang meint

      15. Mai 2011 um 13:50

      das gleiche Problem wie Anna habe ich auch, bitte helfen! Danke.

      Antworten
      • Joachim meint

        15. Mai 2011 um 19:49

        Steht vielleicht in der .emacs-Datei aus Versehen ein Leerzeichen im Ausdruck (server-start)? Das muss raus.

        Antworten
    • c meint

      31. Mai 2011 um 12:46

      Ich hatte auch Probleme mit den Dateitypzuweisungen. Ich habe mir die Befehle alle in ein Textdokument kopiert und von da aus alle zusammen in die Konsole kopiert. Die Zeilen werden dann direkt ausgeführt. Nur die jeweils letzte Zeile muss noch mit Enter bestätigt werden. Meine Befehlsliste sieht so aus:
      ftype Emacs.Document=“C:\Program Files (x86)\emacs\bin\emacsclientw.exe“ -n -a „C:\Program Files (x86)\emacs\bin\runemacs.exe“ „%1“
      assoc .tex=Emacs.Document
      assoc .ltx=Emacs.Document
      assoc .sty=Emacs.Document
      assoc .cls=Emacs.Document
      assoc .lco=Emacs.Document
      assoc .bib=Emacs.Document

      Ich habe hier emacsclientw.exe statt emacsclient.exe genommen, da die Dateien so ein emacs-Symbol bekommen und kein hässliches „Kein Bild“ Symbol.

      Was nun aber scheinbar ganz wichtig ist!:
      Wenn ihr einen der Befehle da oben kopiert und ausführt, achtet darauf, dass auch am Ende kein Leerzeichen steht. Bei meiner Kopie aus der Anleitung war das der Fall. Wenn ihr also „assoc .tex=Emacs.Document “ (Leerzeichen am Ende) statt „assoc .tex=Emacs.Document“ ausführt, klappt es nicht!

      Antworten
      • Joachim meint

        3. Juni 2011 um 13:07

        Danke sehr! Eventuell biete ich das als Batch-Datei an – muss nur sehen, wie wir das funktionierend für alle Pfade bekommen.

        Antworten
        • c meint

          8. Juni 2011 um 22:13

          Wenn man die Batch-Datei im emacs-Verzeichnis ausführt, kann man den Pfad von z.B. C:\Programme\emacs\bin… auf %CD%\bin… ändern. %CD% ist das aktuelle Verzeichnis.
          Ich habe das mal getestet. Allerdings geht dabei irgendwie das „%1“ am Ende des ersten Befehls verloren. In der Shell kommt dafür nur ein „“ an.

          Antworten
          • Joachim meint

            8. Juni 2011 um 22:24

            Danke, es ist nun mittels Registry-Datei gelöst.

  12. Anna meint

    10. Mai 2011 um 08:14

    Ach ja, und beim Öffnen einer .tex Datei erscheinen bei mir zwar in der Menüleiste die Einträge »Preview«, »LaTeX« und »Ref«, aber ich bekomme ebenso eine Warnung wie folgt:

    Warning (initialization): An error occurred while loading `d:/LATEX_HOME/.emacs‘:
    Symbol’s function definition is void: server
    To ensure normal operation, you should investigate and remove the
    cause of the error in your initialization file. Start Emacs with
    the `–debug-init‘ option to view a complete error backtrace.

    Leider weiß ich mit dieser Information auch nichts anzufangen und würde mich auch hier wahnsinnig über Hilfe freuen!
    Vielen Dank!

    Antworten
    • Joachim meint

      10. Mai 2011 um 10:38

      Hast du in der .emacs-Datei vielleicht aus Versehen ein Leerzeichen im Ausdruck (server-start) stehen? Das muss raus.

      Antworten
  13. Matthias meint

    25. Mai 2011 um 21:32

    Hallo Joachim,
    ich bekomme den Emacsserver nicht zum laufen. Beim Start von Emacs komt folgende Meldung:

    Warning (initialization): An error occurred while loading `c:/Users/*******/Home/.emacs‘:

    error: The directory `~/.emacs.d/server‘ is unsafe

    To ensure normal operation, you should investigate and remove the
    cause of the error in your initialization file. Start Emacs with
    the `–debug-init‘ option to view a complete error backtrace.

    Ich vermute mal das sich deshalb Files immer in einem neuen Fenster öffnen. wäre schön wenn es dafür eine Lösung gäbe.

    Vielen Dank schon mal im Vorraus.

    Antworten
    • Joachim meint

      26. Mai 2011 um 07:50

      Matthias, mögliche Antworten findest du auf dieser Seite von Stackoverflow. Leider kann ich die Lösungen nicht selbst ausprobieren, weil ich die Fehlermeldung bei mir bislang nicht reproduzieren konnte. Probier als erstes, vor das (server-start) eine Zeile (require 'server) zu setzen. Sollte das noch nicht die Lösung bringen, dann schreibe zusätzlich an den Anfang (and (= emacs-major-version 23) (defun server-ensure-safe-dir (dir) "Noop" t)).

      Über eine Rückmeldung von Dir, was dann tatsächlich geholfen hat, würde ich mich sehr freuen.

      Antworten
      • Matthias meint

        26. Mai 2011 um 15:17

        Also ich habe das Problem lösen können. Man muss nichts in der ~/.emacs ändern. Man muss den Besitzer des Ordners ~/.emacs.d/server ändern. Dazu Rechtsklick auf den Ordner->Eigenschaften->Sicherheit->Erweitert->Besitzer und da dann den Besitzer ändern so, dass das eigene Konto ausgewählt ist und nicht der Administrator. Emacs starten und es funktioniert.

        Antworten
        • Joachim meint

          26. Mai 2011 um 15:27

          Danke, noch besser! Das wird bestimmt eine FAQ, ich werde es dort rein packen.

          Antworten
  14. Joachim meint

    21. Juni 2011 um 14:13

    Die neue Version ist da. Die Probleme mit dem Einrichten der Datentypen für Emacs sollten damit der Vergangenheit angehören, da ich ftype und assoc rausgeworfen und durch Eintragungen in die Registry ersetzt habe. Und noch ein Plus: Die Anleitung ist wieder kürzer geworden.

    Bitte Bescheid geben, wenn noch etwas unklar ist. Danke!

    Antworten
  15. Kurt meint

    12. Juli 2011 um 23:01

    Ich benutze momenta eine aktuellere Version vom Ghostscript. (9.xx) Sollte ich diese also deinstallieren und die alte installieren? Ich will nämlich nun Latex auf meinem Rechner einrichten.
    Achso, ich habe ich diese PATH Variable für GSView gesetzt. Davor war dort noch keine vvorhanden, kann das sein? (Also keine Pathvariable, MikTeX downloaded auch noch, ich habe nur mal den Drucken eingerichtet.)
    Vielen Dank schon mal für die hilfreichen Tips!

    Antworten
    • Joachim meint

      13. Juli 2011 um 04:54

      Es können auch zwei Versionen von Ghostscript installiert sein, nur im Suchpfad sollte dann lediglich die Version 8.71 stehen. Und ja, es kann durchaus sein, dass die PATH-Variable erst angelegt werden muss, das stimmt.

      Antworten
  16. Kurt meint

    13. Juli 2011 um 09:02

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Soll die Path eigentlich eine Systemvariable sein, oder eine Benutzervariable. Denn eine „Path“-variable bei den Systemvariablen habe ich schon. (z.B. für Java)
    Und ist ihr vorgeschlagener Editor gut für mathematische Ansprüche? Ich habe noch von diesem Texniccenter gehört!

    Antworten
    • Kurt meint

      13. Juli 2011 um 09:40

      Achso und bei Magick kommt bei mir folgender Fehler wenn ich es in der Command teste:
      Magick: unable to open image ‚logo.miff‘ : Permission denied @ error.blob.c/OpenBlob/2588.

      Ist das nun trotzdem in Ordnung?

      Antworten
      • Joachim meint

        13. Juli 2011 um 15:41

        Klingt nicht erfolgversprechend, kann ich hier momentan jedoch nicht reproduzieren. Eventuell muss auch ImageMagick mit Administratorrechten installiert werden. Ich werde das prüfen und ein Update geben.

        Antworten
    • Joachim meint

      13. Juli 2011 um 09:46

      Das hängt davon ab, ob alle Benutzer des Computers LaTeX nutzen können sollen. Wenn ja dann als Systemvariable, sonst reicht Benutzervariable. TexnicCenter ist auch okay.

      Antworten
  17. Daniele meint

    29. Juli 2011 um 19:49

    Guten Abend,

    ich habe mir nun LaTex auf meinen rechner installiert, hat auch alles geklappt – vielen Dank für diese super Anleitung.

    Ich habe nun von einem Kollegen eine Datei erhalten in der die wichtigsten Befehle bereits enthalten sind, man kann nun lostippen und seine Arbeit schreiben. Nun möchte ich diese in eine PDF umwandeln. Jedesmal wenn ich auf Drucken=>Postscript File gehe und dann einen Namen für die Datei angebe, erhalte ich den Fehler das die Datei nicht gefunden werden kann.

    Nun meine Frage: wie kann ich mit LaTex die PDF erzeugen; oder wo liegt der Fehler (Installation oder bei der Anwendung – evtl. ist eine Befehlszeile falsch)??

    Vielen Dank für Eure Mühen mir bei diesem Problem weiterzuhelfen.

    Grüsse

    Antworten
    • Joachim meint

      29. Juli 2011 um 22:24

      Welchen Editor verwenden Sie? Wenn Sie Texmaker verwenden, dann kompilieren Sie das Dokument mit einem Klick auf den blauen Pfeil in der Menüleiste direkt links neben »PDFLaTeX«. Wenn Sie »Drucken« wählen, dann würden Sie nur den Quelltext Ihres Dokuments in PDF bringen, und das hilft ihnen ja nichts.

      Antworten
      • sophie meint

        12. August 2012 um 15:19

        Ich habe leider ein ähnliches Problem. Drücke ich auf den blauen Pfeil im Texmaker um das pdf zu erstellen, kommt bei mir ebenfalls die Fehlermeldung, dass die Datei nicht gefunden werden konnte. Ich verwende als Quellcode ihr Beispiel zum Konferenzbeitrag, da ich LaTeX zum ersten Mal verwende und einfach nur sehen möchte, ob meine Installation erfolgreich war und alles funktioniert.
        Vielen Dank für die Hilfe!

        Antworten
        • Joachim meint

          12. August 2012 um 22:20

          Sophie, machen Sie bitte einen Screenshot (Druck-Taste, dann in eMail einfügen) und schicken mir das per Mail?

          (Update:) Hat sich erledigt.

          Antworten
  18. Günter Hassinger meint

    8. August 2011 um 11:01

    Hallo! Habe beim Download von complete MiKTeX 2.9 Net Installer ( Size 7.01 MB ) folgende Fehlermeldung erhalten: Windows API error 1113 ( für das Unicode-Zeichen ist kein zugeordnetes Zeichen in der Mehrbytecodepage vorhanden ). Wäre nett, wenn Sie mir helfen könnten. Danke Günter

    Antworten
    • Joachim meint

      8. August 2011 um 15:21

      Hallo Herr Hassinger, haben Sie ein Nicht-ASCII-Zeichen in irgendeinem Teil des Dateinamens oder Verzeichnisnamens? Laut http://sourceforge.net/mailarchive/message.php?msg_id=27903858 könnte das ein Grund sein.

      Antworten
  19. Ken meint

    12. August 2011 um 11:00

    Hallo, ich habe nach ihrer Empfehlung das Programm installiert und alles funktioniert wunderbar. Leider habe ich nur ein Problem:
    Die Option von PDF in die Quelltextzeile zu springen funktioniert nicht.
    Habe ich vergessen etwas zu laden oder kann man da irgendwo noch etwas einstellen?
    Vielen Dank für eine Hilfe!

    Antworten
    • Joachim meint

      12. August 2011 um 21:01

      Hallo Ken, vermute ich richtig, dass Sie diese Möglichkeit beim Texmaker vermuten? Gute Frage, diese Möglichkeit habe ich noch nie genutzt.

      Antworten
      • Ken meint

        14. August 2011 um 16:51

        Ja genau, es geht um Texmaker. Leider krieg ich das Tool nicht zum Laufen. Weiter stöbern… 😉

        Antworten
        • Ken meint

          14. August 2011 um 17:01

          Sorry für den Doppelpost, aber das habe ich noch gefunden. Aber wie stell ich diese Option ein, bzw. wo?

          —
          3.3 Synchronization source-pdf with Synctex

          If you add the „-synctex=1“ option to the pdflatex command, the built-in pdf viewer will jump directly to the position in the PDF file that corresponds to the current line in the (La)TeX source file.
          Reciprocally, with a right-clic on a word in the built-in pdf viewer (context menu), the editor will jump to the corresponding line in the source file.
          Remark : if you press the ctrl+space key in the built-in pdf viewer, the focus go to the editor.

          Antworten
          • Tones meint

            16. August 2011 um 12:11

            Hallo,

            die Option muss hier hinzu gefügt werden: Optionen -> Texmaker konfigurieren und dann bei „PdfLaTeX“. Der Eintrag sollte danach in etwa so aussehen:

            „pdflatex -interaction=nonstopmode -synctex=1 %.tex“

          • Joachim meint

            16. August 2011 um 12:14

            Danke, Tones!

  20. Ken meint

    16. August 2011 um 15:09

    Hm, ich hab’s probiert. Hilft bei mir leider auch nichts, aber danke für den Tipp. Ich glaube, dass die Voreinstellung sogar schon so war.
    Liegt das irgendwie daran, dass ich Windows (mit Miktex) benutze?
    Mein pfdlatex Eintrag sieht halt exakt wie oben beschrieben aus.
    Dann benutze ich immer schnelles übersetzen „PDF Latex + View PDF“ aber leider klappt’s halt mit dem hin- und her springen nicht.
    Hat jemand noch eine Idee, was ich falsch mache?

    Antworten
    • Joachim meint

      17. August 2011 um 07:29

      Ist im Pfad oder Dateinamen des Dokuments irgendwo ein Leerzeichen oder Sonderzeichen? Das verkraftet Synctex anscheinend nicht.

      Antworten
      • Ken meint

        17. August 2011 um 08:39

        Leider auch nicht, aber das gilt wohl auch noch:
        Note : synctex doesn’t work with all documentclass.
        Vielleicht würde es mit einem einfacheren Programm gehen… 😉

        Antworten
  21. Michael meint

    28. September 2011 um 17:49

    Sehr geehrter Herr Schlosser,

    ich bin gerade dabei mein erstes Dokument (Projektarbeit, Umfang nur ca. 20 Seiten) mithilfe Ihres Buches zu erstellen. Dies klappt dank der ausgezeichneten Beschreibungen in Ihrem Buch sehr gut. Ein paar Probleme gab es, so ließ sich die Miktex-Version auf der CD nicht auf die neueste Version updaten. Nach Installation der neuesten Version standen dann die auf der CD mitgelieferten Pakete nicht zur Verfügung, was mich sehr störte. Ich habe aber hier: http://miktex.org/2.9/setup unter „Upgrading a previous MiKTeX installation“ eine Anleitung für dieses Problem gefunden, so dass nun alles so funktioniert wie es soll.

    Ich bin nun mittlerweile soweit, dass ich eine Grafikdatei (JPEG) einbinden möchte.

    Ein kleines Problem bleibt leider: Ich habe unter Windows 7 den PostScript Printer nach Ihrer Anleitung eingerichtet. Wenn ich nun eine Grafikdatei mit diesem Drucker „drucke“, kommt auch die entsprechende Aufforderung, einen Dateinamen anzugeben.

    Leider habe ich bisher nicht feststellen können, WO genau diese Datei dann gespeichert wird. Eine Suche nach dem Dateinamen auf den lokalen Datenträgern war ohne Ergebnis, so dass ich bisher an diesem Punkt festhänge und die EPS-Datei nicht nutzen kann, da ich sie nicht finde.

    Können Sie mir hier eventuell mit einem kleinen Tipp weiterhelfen?

    Vielen Dank!

    Michael K.

    Antworten
    • Joachim meint

      29. September 2011 um 12:11

      Ja, das ist in der Tat ein Nachteil dieser Abfrage Dateinamens: Geben Sie am besten das gewünschte Verzeichnis mit an, also z.B. »c:\temp\meinedatei.ps«. Unbedingt erforderlich ist auch, auch die Dateierweiterung ».ps« anzugeben, selber macht Windows das leider nicht.

      Antworten
      • Michael meint

        30. September 2011 um 18:28

        Vielen Dank, es hat nun funktioniert.
        Man muss wohl auch darauf achten, auf den gewünschten Pfad Schreibzugriff zu haben. Bei Windows 7 ist dies z.B. unter c:\ nicht selbstverständlich.

        mfg

        Michael

        Antworten
      • Etty meint

        13. November 2011 um 03:22

        This is way better than a brick & mortar etasblishemnt.

        Antworten
  22. Alex meint

    3. November 2011 um 13:37

    Hallo,

    herzlichen Dank für die schöne Anleitung!

    Ein kleines Problem habe ich beim Compiliervorgang mit Emas + Auctex. Wenn die PDF-Datei geöffnet ist, erscheint eine Fehlermeldung „ERROR: I can’t write on file `file.pdf‘.“ Irgendwo im Netz habe ich gelesen, man soll die Path-Variable auf den Acrobat setzen. Das fruchtet bei mir leider auch nicht. Es ist sehr umständlich, jedesmal den Acrobat zu schließen und dann wieder zu der gerade bearbeiteten Textstelle zu scrollen.
    Viele Grüße, Alex

    Antworten
    • Joachim meint

      3. November 2011 um 15:04

      Ja, Alex, das ist in der Tat ein Nachteil von Adobe Reader, dass er die Datei sperrt. Deshalb benutze ich während des Editierens zur Voransicht den GSView aus dem Ghostscript-Umfeld. Dieser sperrt die Datei nicht. Es gibt für den Adobe Reader eine Skriptlösung, die das Dokument automatisch schließt, dann kompiliert und dann wieder an der richtigen Stelle öffnet, doch habe ich mir nie die Mühe gemacht, dies zum Laufen zu bringen, weil ja die Lösung mit GSView ebenso funktioniert.

      Antworten
    • Robert Eckl meint

      22. Januar 2012 um 21:37

      Hier darf ich vielleicht auf PDF-View 1.5 verweisen http://www.ieap.uni-kiel.de/surface/ag-berndt/down-home.html (Voraussetzung ist ein installiertes Acrobat Produkt (darf auch Reader sein) ab IIRC Version 7.
      Dieses Programm sperrt wie manche Andere z.B. sumatra pdf-Reader die Datei nicht. Da PDF-View 1.5 jedoch auch mit Formularen zurechtkommt ist es mein Favorit. Sumatra wäre hingegen Mittel der Wahl für Fans der Rückwärtssuche.

      HTH,
      Robert

      Antworten
      • Joachim meint

        23. Januar 2012 um 22:32

        Danke, Robert, für den Tipp, diese Programm kannte ich noch nicht!

        Antworten
  23. Alex meint

    3. November 2011 um 17:02

    Stimmt, GSView gibt es ja auch noch. Danke für den Tipp!

    Antworten
  24. Andreas meint

    15. November 2011 um 20:45

    Hallo,

    nach Befolgen der ansonsten hervorragenden Anleitung bin ich beim Aufruf von preview-latex auf folgende Fehlermeldung gestoßen:
    „LaTeX: preview-image-type setting ‚png unsupported by this Emacs“

    Hierfür gibt es eine einfache Erklärung und Lösung:

    Ein Blick in die Readme-Datei von Emacs 23.3 verrät, dass Emacs zum Anzeigen von PNG-Grafiken mindestens Version 1.4 der libpng benötigt, die verlinkte Version des GnuWin32-Projekts ist jedoch die Version 1.2.37.

    Abhilfe schafft hier Download von libpng sowie zlib von den Seiten des GTK+-Projekts (http://www.gtk.org/download/win32.php), dort ist libpng Version 1.4.3 verfügbar. Die Installation erfolgt dann analog zur Anleitung.

    Mir ist noch etwas unklar, warum das Problem bisher anscheinend noch nicht aufgetreten ist und ob es mit anderen spezifischen Einstellungen meines Systems zusammenhängt…

    Viele Grüße,
    Andreas

    Antworten
    • Joachim meint

      16. November 2011 um 10:35

      Danke, Andreas, habe ich in der Anleitung behoben. Der Fehler trat bei mir nicht auf, weil die LibPNG 1.4 bei anderen Programmen auf meinem Rechner schon vorhanden und registriert ist. Danke!

      Antworten
  25. Markus Neisius meint

    20. Dezember 2011 um 16:04

    Hallo Herr Schlosser,

    ich bin meine Diss mit Latex (Texmaker) am schreiben, und habe nur von dem Notwendigsten eine oberflächliche Kenntnis. Nun ist mir gestern mein Arbeitsrechner „gestorben“. Also kurzerhand Latex auf nem anderen Rechner installiert und bin galant ausgebremst worden. Obwohl an den Daten nix verändert wurde, bekomme ich nun folgende Fehlermeldung.:

    pdflatex: Windows API error 1113: Für das Unicode-Zeichen ist kein zugeordnetes Zeichen in der Mehrbytecodepage vorhanden.

    Ein Sonderzeichen war in einem Dateinamen versteckt, korrigiert, nix gebracht. Haben Sie nen heißen Tip für mich?. Das verblüffende: den defekten Rechner wieder im abgesicherten Modus aktiviert, latex in gleicher fassung aufgespielt, funktioniert ???

    ein lob auf word kann ich da nur sagen… das ist ganz schön beschissen, wenn man bedenkt das ich seit zwei tagen permanent am installieren/ deinstallieren bin, und mir die Zeit davon läuft..

    Beste Grüße
    M.Neisius

    Antworten
    • Joachim meint

      20. Dezember 2011 um 22:36

      Hallo Herr Neisius,

      das Problem kam hier am 11. August schonmal auf. Es liegt tatsächlich an Sonderzeichen in Dateinamen. Löschen Sie mal alle Zwischendateien (*.aux, *.bbl, *.toc und so weiter) und versuchen das Kompilieren nochmal. Der Fehler sollte, wenn ich den Thread im MikTeX-Forum ansehe, in aktuellen Versionen behoben sein. Haben Sie die neueste Fassung?

      Antworten
  26. Sönke Graf meint

    10. Januar 2012 um 01:15

    Auch mir macht der Windows API Error 1113 eine Installation von Miktex 2.9 unmöglich.
    Der Fehler ist auch schon mehrere Monate als Bug gemeldet. Ja, ich habe einen Umlaut in meinem Nutzernamen – aber das soll nach Möglichkeit auch bleiben. Können Sie mir eine Alternative vorschlagen…?! Oder ggf. den Entwickler von Miktex unmittelbarer kontaktieren – der Fehler ist überaus unerfreulich…!

    Antworten
    • Joachim meint

      14. Januar 2012 um 23:05

      Ich werde selbst nochmal testen, da ich davon ausging, dass der Fehler in der aktuellen Version bereits behoben ist. Falls nicht, kann ich Christian Schenk freilich nochmal anhauen deswegen.

      Antworten
      • Sönke Graf meint

        15. Januar 2012 um 09:59

        Das ist sehr freundlich von Ihnen !
        Und in der Tat – es könnte sich bei mir ja auch tatsächlich um einen DAU handeln…
        😉
        Wie dem auch sei, könnten Sie mich nach Ihrem Selbsttest auf dem Laufenden halten…? Ich wäre sehr daran interessiert…
        Vielleicht hilft der folgende Hinweis: Ich hatte den Net-Installer für 64-bit genutzt…
        Nach dem Fehler habe ich mir Lyx als Komplettpaket heruntergeladen (32-bit) – und das hat Mitex (ich weiß nicht in welcher Version) mitinstalliert (scheinbar ohne Fehler….)

        Liebe Grüße

        Sönke

        Antworten
        • Joachim meint

          16. Januar 2012 um 22:18

          Eben habe ich bei mir getestet: Der Fehler ist für mich nicht mehr reproduzierbar, deshalb gehe ich davon aus, dass er tatsächlich behoben wurde. Ich habe sowohl mit Sonderzeichen in Dateiname als auch Verzeichnisname und verschiedenen Codierungen der Datei getestet.

          Antworten
  27. Jörg meint

    22. Februar 2012 um 18:30

    Scheint gelöst 🙂
    Basic-miktex-2.9.4407-x64 ohne Probleme auf Win7 mit Umlaut im Benutzernamen
    2.9.43.. zeigt Fehler

    Antworten
    • Joachim meint

      23. Februar 2012 um 08:14

      Danke, Jörg!

      Antworten
  28. Teclax meint

    25. April 2012 um 13:39

    Guten Tag Hr. Schlosser,
    zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich es grandios finde, dass Sie die kompletten Setups für Latex einschließlich die übersichtliche Anleitung zur Verfügung stellen.
    Leider habe ich feststellen müssen, dass sich der Download für „AUCTeX Windows Package“ sich nicht öffnen lässt. Habe schon mehrmals versucht, aber vergeblich.
    Kennen Sie da vielleicht einen alternativen Link dafür?
    Mit besten Grüßen

    Antworten
    • Joachim meint

      25. April 2012 um 14:54

      Im Moment scheint der Webserver von gnu.org offline oder nicht erreichbar zu sein. Die Adresse sollte noch stimmen. Versuchen Sie es einfach später oder morgen noch einmal.

      Antworten
  29. Teclax meint

    25. April 2012 um 16:20

    Ja, hat geklappt. Aber irgendwie verstehe ich drei Punkte nicht:
    1. Umgebungsvariable PATH (durch Semikolon trennen, wie ist es gemeint?)
    2. Ich finde mein beliebig erschaffenes Verzeichnis für Umgebungsvariable HOME nicht, denn als ich Ihre Emacskonfigurationsdatei mit einem Texteditor ins Verzechnis von HOME speichern wollte, war dieses nicht vorhanden. Ich habe daraufhin über Systemsteuerung das Verzeichnis von HOME-Variable erneut beliebig geändert, dieses ist aber unter C:\… nicht zu finden, somit kann ich „.emacs“ auch nicht in das genannte Verzeichnis schieben!
    3. Habe den Schritt bzgl. AUCTeX + RefTEX nicht ganz nachvollziehen können?
    Mit besten Grüßen

    Antworten
    • Joachim meint

      25. April 2012 um 21:25

      Das bekommen wir hin. Also:
      1. Ja, neue Einträge durch Semikolon trennen.
      2. Das Verzeichnis müssen Sie selbst anlegen. Die HOME-Variable verweist nur darauf. Danke besonders für diesen Kommentar, das kann ich im Text noch klarer herausstellen.
      3. Sehen Sie sich am besten mein Videotutorial für diesen Schritt an.
      Wird schon!

      Antworten
  30. Teclax meint

    26. April 2012 um 12:30

    Ich komme bei dem Editor emacs nicht weiter. Ich habe soweit alle Schritte wie auf dem Video auch erklärt verfolgt. Nun kann ich mit dem Cursor keine neue Datei z.B. im unteren Feld des Editors eingeben bzw. ich kann dort nichts reinschreiben. Wenn ich es versuche kommt irgendwann die Meldung „Minibuffer Windows is not active“.
    Dadurch kann nich auch nicht kompilieren.
    Was könnte man da machen?
    Mit besten Grüßen

    Antworten
    • Teclax meint

      26. April 2012 um 13:01

      Jetzt habe ich es zwar gelöst, aber desweiteren, kann ich in dem Feld keine Sonderzeichen (z.B.: „~“, „\“) eingeben.
      Mit besten Grüßen

      Antworten
      • Joachim meint

        26. April 2012 um 16:15

        Teclax, die Benutzung von Emacs ist zu Beginn ein bisschen ungewohnt, so dass ausdrücklich ich das Durcharbeiten eines Emacs-Tutorials empfehle. Das spart viel Frust.

        Antworten
  31. Reinhold Weber meint

    13. September 2012 um 15:20

    Id: 0b5848fa2e00e14afa73e95a6da7184da2581e75

    Guten Tag,

    Zur Installationvon Ghostscript schreiben Sie:
    „Achten Sie darauf, die Version gs871w32.exe zu nehmen, da die neueren noch nicht zu AUCTeX passen.“
    In Ihrer Tabelle zum Download zu Ghostscript verweist der Link auf die Datei gs905w32.exe, die woanders als aktuelle Version angeboten wird. Falls sie mit Auctex funktioniert, dann ist der Warnhinweis im Text irreführend.

    Mit freundlichem Gruß

    Reinhold Weber

    P.S.: Noch etwas: Ht man die Spamvermeidung vergessen anzuklicken, wird man darauf aufmerksam gemacht, aber der Text ist weg.

    Antworten
    • Joachim meint

      13. September 2012 um 22:16

      Danke für die beiden Hinweise, Reinhold! Der Kommentar zur gs8.71 ist jetzt raus, der ist in der Tat veraltet. Und danke auch für den Hinweis aufs Kommentarformular, ich sehe mir das an.

      Antworten
  32. Kevin meint

    10. Februar 2013 um 20:52

    Hallo,
    ich habe mir diese Anleitung ausführlich durchgelesen.
    Das Drucken in .ps Dateien und das anschließende Anzeigen von diesen im GSviewer funktioniert einwandfrei.
    Ich habe auch den Bullzip PDF Printer installiert, der im entsprechendem Verweis verlinkt und von ihnen empfohlen worden ist. Auch mit diesem Drucker klappt das erzeugen einer .pdf Datei hervorragend.
    Wenn ich jedoch mit dem Bullzip PDF Printer z.B. eine Word Datei (.docx) als .eps drucken will, weshalb dieser Drucker ja eigentlich empfohlen wurde, ist die Qualität des Resultates im GSviewer betrachtet ziemlich schlecht im Vergleich zum Original, zur .ps Datei oder zum .pdf. Wenn ich mit dem selbst Hinzugefügten Postscript File Drucker die Datei als .ps drucke und im GSviewer von .ps zu .eps Wandel sieht dieses Resultat ebenfalls um Meilen besser aus, als wen ich vom Bullzip Printer aus direkt als .eps Datei drucken lasse.
    Ist das normal so oder liegt da bei mir irgend wo ein Fehler vor?
    MfG,
    Kevin

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      10. Februar 2013 um 21:09

      Von Qualitätsproblemen des Bullzip Printer habe ich nun schon des öfteren gelesen. Gerade vergangene Woche habe ich mich deswegen hingesetzt und meine alte Anleitung für einen EPS-Drucker unter Windows 7 wieder reaktiviert und auf den aktuellen Stand gebracht. Richte dir am besten den Drucker ein wie dort beschrieben.

      Antworten
      • Kevin meint

        10. Februar 2013 um 21:13

        Ist diese Anleitung (bis auf kleine Änderungen am OS bezüglich der Fundorte von Einstellungen) so auch für Windows 8 Pro 64-bit verwendbar?
        Normal sollte das ja eigentlich so sein denke ich.
        Falls ich damit richtig liege, kannst du mir den Link dann nochmal eben zusenden?
        Und noch eine Frage, der selbst eingerichtete eps-Drucker, kann man mit dem dann auch als PDF drucken oder ist der eps-Drucker dann nur eine bessere alternative zum selbst eingerichteten ps.Drucker, welchen ich in diesem Fall ja wieder entfernen könnte?

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          10. Februar 2013 um 21:20

          Mit Windows 8 habe ich noch keine Erfahrungen, und würde es einfach auf einen Versuch ankommen lassen. //www.schlosser.info/eps-drucker-windows-7/ sollte damit ebenso funktionieren. Mit dem EPS-Drucker kannst du EPS Drucken (deswegen heißt er so), für PDF würde ich mir einen PDF-Drucker einrichten. Dazu habe ich eine (noch nicht aktualisierte) Anleitung unter //www.schlosser.info/pdfwriter/.

          Antworten
          • Kevin meint

            10. Februar 2013 um 21:34

            Naja ich meine, mir sind du Unterschiede und Existenzgründe von ps und eps noch nich so ganz bewusst. Bei eps gehe ich mal davon aus, dass das eine Art Erweiterung von ps ist, oder Verbesserungen von eben diesem enthält. Davon ausgehend gehe ich dann also richtig in der Annahme, dass ich den ps-Drucker nicht mehr brauche, wenn der eps-Drucker einwandfrei Funktioniert?

            Zum PDF drucken eignet sich bei mir der Bullzip Drucker hervorragend, zumindest bei einer Word-Datei ohne Bilder. Aber die angesprochenen Qualitätsprobleme vom Bullzip Drucker treten nicht auf, wenn man als PDF drucken will, bei mir zumindest nicht.

            Das wiederum würde bedeuten, dass ich dann, falls alles reibungslos klappt, nur noch den eps-Drucker für eps-Dateien und den Bullzip Drucker für PDF-Dateien brauche, ist das richtig?

          • Joachim Schlosser meint

            10. Februar 2013 um 21:55

            EPS steht für Encapsulated PostScript und ist das Standardformat für Grafiken, die in LaTeX eingebunden werden sollen. PostScript ist die Seitenbeschreibungssprache für Drucksachen. Das eine ist in der Tat eine Erweiterung für das andere, aber eben mit anderer Zielsetzung. Von daher reicht für Deine Zwecke wahrscheinlich der EPS-Drucker und der PDF-Drucker.

          • Kevin meint

            10. Februar 2013 um 22:03

            Ah okay
            Gut, wenn wir von „Grafiken, die in LaTex eingebunden werden sollen“ sprechen, sind dann Grafiken wie etwa Kreisdiagramme aus Excel oder Struktogramme aus Visio gemeint, oder auch normale Bilder die man als .eps-Datei druckt?
            Wenn ja würde das ja wiederum bedeuten, dass es vollkommen Sinn befreit wäre, ein Word Dokument als .eps zu drucken, da der Text so oder so in Texmaker geschrieben wird und Bilder dann anschließend separat im .eps-Format eingebunden werden oder?

          • Joachim Schlosser meint

            11. Februar 2013 um 08:09

            Sehr richtig.

          • Kevin meint

            11. Februar 2013 um 12:42

            Okay, danke schön ^^ Dann hab ich das jetzt verstanden, ich werde dann heute noch versuchen mit der Anleitung für Win 7 den eps-Drucker für win 8 ein zu richten und dann am besten hier berichten, ob das so klappt oder nicht.
            Danke noch mal für deine Hilfe 🙂

      • Kevin meint

        10. Februar 2013 um 21:18

        oh, Moment, den Link hab ich gerade beim verfassen meiner Antwort einfach mal konsequent übersehen ^^ Den brauche ich also nicht mehr, danke dafür schon mal und auch danke für die schnelle Antwort und Reaktion schon mal 🙂

        Antworten
  33. Deniz meint

    14. März 2013 um 10:55

    Hallo,
    wollte gerade MikTex installieren, und zwar über den Net Installer (32-Bit), jedoch bricht der Download jedesmal ab mit folgender Fehlermeldung: „The operation couln not be completed because the following file failed verification : H:\MikTex\pgfplots.tar.lzma “
    Irgendeine Idee, wie ich das Problem beheben kann (ohne MikTex über BasicInstaller zu installieren, und Pakete nachzuladen, wenn es da zu Problemen kommen soll) ?

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      15. März 2013 um 12:22

      Das Deutet auf einen Downloadfehler hin, also einfach nochmal versuchen. Vielleicht gab es beim Download einen Hickup/Abbruch, was dann dazu führt, dass die Datei nicht so ist, wie der Installer sie erwartet.

      Antworten
      • Deniz meint

        20. März 2013 um 09:19

        bricht leider immer wieder ab… hab schon mal alle dateien bzw. den ordner gelöscht in den ich die dateien ziehen wollte, was aber auch nichts bringt. gibt es noch eine andere möglichkeit miktex zu installieren? und inwieweit gibt es probleme nach dem paktete-nachinstallieren?

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          20. März 2013 um 11:43

          Zu dieser Fehlermeldung kannst du Tipps finden auf goLaTeX und StackExchange oder im MikTeX Bug Tracker. Frag ggf. dort nach.

          Antworten
  34. Zenkner meint

    17. März 2013 um 19:19

    Hilfe, besitze win 8, miktex, texmaker und der PDF Auswurf funktioniert nicht. Adobe Reader 11 öffnet sich aber Dokument konnte nicht gefunden werden. Liegts an der Konfiguration, an der umgebungsvariablen, am Schriftzeichen Code? Ich brauche dringend Hilfe. DANKE

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      18. März 2013 um 08:36

      Mit Windows 8 habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Wenn das Dokument nicht gefunden werden kann, könnte es daran liegen, dass es nicht erfolgreich erzeugt wurde. Schau mal im Texmaker-Fenster mit den Fehlermeldungen nach.
      Ansonsten tummeln sich drüben bei http://www.golatex.de noch mehr Menschen, die potentiell helfen können.

      Antworten
  35. Moritz Teuber meint

    1. April 2013 um 20:43

    Hallo,
    ich hatte emacs mit auctex unter windows 7 bereits benutzt und war froh die Installation mit der Anleitung geschafft zu haben. Nun habe ich Windows 8 installiert und wollte das gleiche machen, funktioniert auch soweit, bis ich eine .tex-Datei kompilieren will. Es kommt die Fehlermeldung ,,emacs exited abnormally with code 1″. Habe ich einen Fehler gemacht oder ist es ein generelles Problem?

    liebe Grüße

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      2. April 2013 um 09:23

      Interessant zu hören. Da ich hier noch kein Win8 habe, konnte ich das noch nicht reproduzieren. Am besten mal bei golatex.de oder auf stackexchange nachfragen.

      Antworten
  36. Moritz Teuber meint

    2. April 2013 um 16:25

    Hallo, nachdem dasselbe Problem mit Texniccenter auftrat, hab ich alles neu installiert und nach neustart hat alles ohne probleme funktioniert 🙂

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      2. April 2013 um 22:02

      Na also!

      Antworten
  37. mosc meint

    3. April 2013 um 09:57

    Alles super. Kleiner Hinweis, falls man Windows 7 64bit nutzt, muss der Texmaker im Kompatibilitätsmodus gestartet werden, damit das speichern eines Dokuments möglich ist. War zumindest bei mir so. Ansonsten Vielen lieben Dank

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      3. April 2013 um 10:43

      Danke!

      Antworten
  38. Eckhard Robarick meint

    28. Mai 2013 um 11:01

    Ich habe Windows XP als Betriebssystem und kann die heruntergeladenen Pakete „Protext“, „Miktext“ etc nicht öffnen. Welche Möglichkeiten bestehen, die Pakete zu öffnen?

    Eckhard Robarick

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      28. Mai 2013 um 17:40

      Welche Fehlermeldung kommt denn? Welche Programmversion versuchen Sie zu installieren?

      Antworten
  39. Tom P meint

    16. Juni 2013 um 12:27

    Hallo, ich habe Ihr Buch schon 2011 gelesen und dadurch bis Anfang 2012 einige Arbeiten anfertigen können. Die damals aktuellen Versionen unter Windows 7 haben sehr gute Dokumente erzeugt. Jetzt habe ich komplett neue Systeme mit Windows 8 und werde demnächst wieder einige Dokumente anfertigen. Dafür habe ich wieder Ihre Installationsleitung aufgerufen und habe die aktuellsten Versionen von MiKTeX, GS, GSV und Texmaker installiert. Leider sind die generierten Dokumente von schlechterer Qualität.
    Ich hab die Quellen von Anfang 2012 nochmals übersetzt und die Ausgaben vergleichen.
    Die 2012er Dokumente zeigen selbst in höchster Zoomstufe keine Treppenbildung (wie man es bei Vektorgrafiken erwartet). Die aktuellen 2013er Dokumente haben eine Treppenbildung … wie kann das sein? Habe ich etwas falsch konfiguriert?

    mfg Tom

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      16. Juni 2013 um 20:01

      Fehlt vielleicht das Schriftpaket lmodern oder cmsuper? Siehe dazu auch die DE-TeX-FAQ: http://projekte.dante.de/DanteFAQ/Schriften#Warum_sind_die_Buchstaben_in_mei

      Antworten
      • Tom P meint

        17. Juni 2013 um 11:13

        Ich hatte erst die Basis Version von MiKTeX installiert. Nach dem ich diese mit dem vollsätndigen System ersetzt habe, werden die Dokumente wieder in gewohnter Qualität erzeugt. Danke für den Link zu den FAQs.
        PS: ich hab hier noch eine Anleitung gefunden für eine portabel Version inklusive MiKTeX, GS, GSV und Texmaker:
        http://jimstitzel.com/2010/01/configuring-texmaker-usb-with-miktex-portable/
        Ich plane diese in einer Cloud basierten Lösung zu betreiben 😉 Vielleicht interessiert das ja noch jemanden 😉

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          17. Juni 2013 um 11:27

          Danke, das werde ich mir auch ansehen!

          Antworten
  40. Moritz Teuber meint

    19. Juli 2013 um 17:06

    Hallo Herr Schlösser,

    die Anleitung ist super, mit emacs kann man alles machen 😉 ich schaffe es leider nicht, preview zum laufen zu bringen. Ich habe die path-variable für den bin und lib ordner von ghostscript angepasst und sonst auch alles 3-4 fach überprüft, bekomme jedoch die fehlermeldung: ,,error in process sentinel: latex found no preview images“.
    Können sie mir eventuell weiter helfen?

    ein kleines beispiel, dass ich versucht habe ist:

    \documentclass{scrbook}

    %\usepackage{preview}

    \begin{document}

    \chapter{Preview-test}

    \begin{equation}
    \label{eq:1}
    \frac{1}{2} = 0.5
    \end{equation}

    $3x + 4 *7 = 24$

    \end{document}

    Dabei habe ich auch die cursor position variiert, das preview paket eingebunden. Ich hoffe, ich mache irgendeinen dummen fehler 🙂

    liebe grüße
    Moritz

    Antworten
    • Moritz Teuber meint

      22. Juli 2013 um 21:40

      Keine Ahnung wo das Problem lag, aber nach einigem googlen scheint es ein auctex-bug an sich zu sein, also neueste version von auctex in emacs reinkopiert und alles funktioniert wunderbar. wie weiter oben erwähnt hab ich kein problem mit der neueren gs version 9.05

      lg, moritz

      Antworten
      • Joachim Schlosser meint

        22. Juli 2013 um 22:02

        Sehr schön. Manchmal muss man mit dem Beantworten von Kommentaren nur ein wenig warten :-).

        Antworten
  41. Katrin meint

    8. September 2013 um 19:29

    Hallo,

    ich habe Texmaker vor ca einem Jahr nach dieser Anleitung (ohne emacs) installiert und seitdem erfolgreich genutzt und schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit. Heute trat jetzt plötzlich ein Problem auf: Ich hatte das Fenster von Texmaker minimiert, da ich es eine Weile nicht genutzt habe. Als ich es dann wieder öffnen wollte, blieb es aber minimert. Ich kann das Programm schließen, dann verschwindet es aus der Taskleiste, wenn ich es wieder öffne (egal ob über Icon auf dem Desktop, Startmenü oder indem ich eine Datei öffne), erscheint es zwar wieder in der Taskleiste, bleibt aber minimiert. Die Minivorschau funktioniert, aber darin kann man ja nicht arbeiten. Ich habe schon den Laptop neugestartet und Texmaker deinstalliert und neuinstalliert, das hat aber nicht geholfen. Weiß jemand, was ich sonst noch tun könnte? Ich kann zwar vorübergehend mit TeXworks arbeiten, das irgendwie mitinstalliert wurde, würde aber lieber wieder Texmaker nutzen können. Oder weiß jemand ein anderers Programm, das man ohne große Umstellung nutzen kann, wenn man Texmaker gewöhnt ist? Ich wäre sehr dankbar für jede Hilfe!

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      9. September 2013 um 14:19

      Hi Katrin,
      drei Ideen dazu:
      1) Rechtsklick auf Taskleistensymbol –> Wiederherstellen oder Verschieben wählen, Cursortaste drücken, könnte helfen.
      2) schonmal auf der Texmaker-Seite im Forum gefragt? 3) Ansonsten funktioniert TexWorks auch gut. http://www.tug.org/texworks/

      Antworten
      • Katrin meint

        9. September 2013 um 14:29

        Danke, die Auswahlmöglichkeiten gibt es bei mir gar nicht, da gibt es nur Programm an die Taskleiste anheften, Fenster schließen und ich kann Dateien, die ich zuletzt verwendet habe, auswählen. Hab auch schon Alt+Tab und Ähnliches versucht, das hilft aber alles nicht.
        2) werde ich mal probieren, 3) nutze ich gerade als Notlösung, allerdings ist Texmaker schon netter.
        Zusätzlich hatte ich noch das Problem, dass ich beim Versuch der Reperatur auch miktex deinstalliert hatte und beim neuinstallieren nach Aufruf der Setup-Datei den hier schon mal berschriebenen Fehler Windows API error 1113, obwohl ich nirgendwo im Dateipfad Umlaute oder ähnliches hatte. Das habe ich beheben können, indem ich Lyx installiert habe, das miktex intern mitinstalliert. Also großes Chaos 😉 Aber danke für die Tipps 🙂

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          9. September 2013 um 20:30

          Vielleicht hat sich das Fenster versteckt. Guck mal hier nach: http://www.tippscout.de/windows-tastatur-fenster-verschieben_tipp_2236.html

          Antworten
          • Katrin meint

            9. September 2013 um 23:57

            Vielen vielen Dank, mit Alt+Leertaste habe ich das Auswahlmenü erreichen und das Fenster wieder maximieren können!

  42. Johannes Obermeier meint

    19. Oktober 2013 um 18:42

    Hallo Herr Schlosser,

    ersteinmal ein großes Lob an Ihre Tutorials und Ihren Blog, die sind einfach super!

    Ich nutze sei ca. 2 Jahren schon LaTeX unter Windows.
    Ich habe mich heute entschieden auf MiKTeX (64-bit Net Installer) und Ghostscript in der 64-Bit Version umzusteigen. In dieser Anleitung wurde dies ja auch schon seit Längerem gemacht. Zuvor verwendete ich MiKTeX 2.9.4196 32-Bit (Basic) mit Ghostscript 8.71 32-Bit.

    Um die Performanceunterschiede ziwschen de 32-Bit und 64-Bit Version festzustellen, habe ich jeweils 3 Dateien (mit 10, 20 und 60 Seiten) mit TeXworks kompiliert und mehrmals die dafür benötigte Zeit gemessen.
    Das Ergebnis war überraschend: Im Mittel benötigte die 32-Bit Version von MiKTeX nur 62% der Zeit, die die 64-Bit Version brauchte!

    Ist Ihnen dieses Phänomen bekannt? Oder scheint es sich bei mir um einen Einzelfall zu handeln ?
    Warum sind Sie in dieser Anleitung auf die 64-Bit Versionen der Programme umgestiegen?
    Die Tatsache, dass einmal der Net Installer und einemal die Basic Version von MiKTeX verwendet wurde dürfte ja keine Rolle spielen.

    Viele Grüße

    Johannes Obermeier
    _____________________________
    Mein System:
    Acer Aspire 5755G
    Intel Core i5-2430M
    8 GB DDR3 RAM
    Windows 7 Professional SP1 64-Bit

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      19. Oktober 2013 um 20:44

      Danke für den Performancetest, das habe ich noch nie gemessen. In der Tat habe ich keine bestimmten Grund für 64bit.

      Wenn also bei Ihnen die 32bit besser läuft, dann lassen Sie es am besten so. Ich werde mal nachforschen…

      Antworten
  43. windows 7 installieren meint

    17. Juni 2014 um 17:07

    vielen vielen Dank für diese super tolle Anleitung

    Antworten
  44. Matthias Pospiech meint

    16. August 2014 um 11:39

    Vielen Dank für die Ausführliche Anleitung, wenn ich leider aber sagen muss das in den Details das ganze komplexer als notwendig dargestellt wird.

    Ich habe in meinen Workshops für LaTeX (für Anfänger, als auch Masterstudenten) nur vorgeschrieben TeX Live oder Miktex in 32 bit komplett zu installieren und als Editor Texstudio. Ich habe noch von keinem Studenten gehört, dass darüber hinaus noch andere Tools benötigt wurden. Fachbereich war übrigens Physik und Mathe.

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      16. August 2014 um 12:58

      Stimmt, Matthias, TeX selber braucht gar nicht (mehr) so viel. Das einzig aufwendige ist Emacs. Ghostscript bin ich mittlerweile einfach gewohnt, prüfe aber gerne, ob es nicht auch ohne geht.

      Antworten
      • Matthias Pospiech meint

        17. August 2014 um 17:21

        Meine Erfahrung mit emacs ist übrigens, dass im Dante Umfeld keiner ohne emacs arbeitet (mal abgesehen von mir) , unter den Studenten außer mir aber keine emacs kennt oder vermisst. Das gilt nicht allgemein, ist aber meine Erfahrung über 10 Jahre an der Uni.

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          17. August 2014 um 20:38

          Ja, den Eindruck habe ich auch langsam. Vielleicht teile ich die Anleitung in eine für LaTeX grundsätzlich und eine Emacs.

          Antworten
  45. Max meint

    3. September 2014 um 08:47

    Hallo Joachim,
    nachdem ich jetzt seit Tagen verzweifelt versucht habe Texmaker einzurichten
    um eine Vorlage für meine Bachelorarbeit zu öffnen und zu editieren, hat es dank deiner Anleitung
    nun endlich geklappt.
    Ich war schon kurz davor wieder auf Word umzusteigen ;(
    Also vielen vielen Dank für deine Hilfe!

    Viele Grüße
    Max

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      3. September 2014 um 20:53

      Freut mich, wenn die Anleitung ihren Zweck erfüllt!

      Antworten
  46. Joe meint

    17. September 2014 um 20:33

    Servus und DANKE,

    für die super Anleitung und das klasse Buch!
    Ich würde gerne wissen, welche Schrift Sie in ihrem Buch verwendet haben.

    Vielen herzlichen Dank schon mal im Voraus!

    Gruß, Joe

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      17. September 2014 um 23:10

      Danke für die Blumen!

      Die Schriften im Buch sind alle aus der Latin Modern Familie, die Schrift für die Code-Schnipsel ist Luxi Mono.

      Antworten
      • Joe meint

        18. September 2014 um 21:59

        Vielen Dank!

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          18. September 2014 um 22:30

          Gerne.

          Antworten
  47. Felix Jongleur meint

    15. Juni 2015 um 13:07

    Gibt es eine generelle Anleitung, wie unter diesem Setup Pakete installiert oder muss man sich dabei auf die Insatallationsanleitungen der Pakete verlassen?

    Diese sind nicht immer für alle Windows und LaTeX-Versionen vorhanden.

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      15. Juni 2015 um 14:37

      TeX Live Pakete installiert man mit dem TeX Live Utility, das sich im Startmenü findet.

      Pakete zu nutzen, die nicht via TeX Live zur Verfügung stehen, rate ich nur zu installieren, wenn auch die englische Anleitung zur Installation beim jeweiligen Paket verstanden wird.

      Antworten
      • Felix Jongleur meint

        21. Juni 2015 um 21:08

        TeX Live Utility ist ein Konsolenfenster, oder?
        Alles, was ich an Anleitungen zu TeX Live utility finde bezieht sich auf Mac TeX.

        Das Paket, um das es sich handelt, ist ein Corporate Design, welches für meine Abschlussarbeit benötigt wird. Es wird also eher nicht via TeX Live zur Verfügung stehen.

        Ich werde wohl auf MikTeX wechseln, da es dort Anleitungen gibt. Das einzige Problem das ich damit haben dürfte ist die Indexerstellung, oder?

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          22. Juni 2015 um 07:22

          Das selbe Programm läuft auch unter Windows. Wie dem auch sei: Pakete manuell nachinstallieren funktioniert unter MikTeX und TeX Live gleich, nur dass die Basisverzeichnisse eben anders lauten. Dieser Artikel erklärt, wie’s geht.

          Antworten
  48. Prof. Dr. Ernst-Erich Doberkat meint

    10. September 2015 um 15:53

    Sehr geehrter Herr Dr. Schlosser,

    zunächst vielen Dank für Ihre Anleitungen zur Installation von LaTeX unter diversen Windows-Versionen; das war für mich schon sehr hilfreich (LaTeX ist mein Brot-und-Butter-Werkzeug für Aufsätze, Bücher, Folien etc., insbesondere mit Emacs); dieses „Dankeschön“ ist also schon seit langem fällig und sei nun endlich nachgeholt.

    Ich habe versucht, Ihrer Anleitung auch unter Windows 10 zu folgen, hatte aber bei der Integration von Emacs mit LaTeX Probleme, denn ich bin immer wieder bei TeX gelandet, statt bei LaTeX, wenn ich eine .tex-Datei öffne. Die Installation von Texmaker hat hingegen einwandfrei funktioniert, so daß ich jetzt zwar LaTeX und Emacs, aber keine integrierte Version von beiden unter Windows 10 habe. Im Netz habe ich bislang nichts zu diesem speziellen Thema gefunden – könnten Sie mir (und Ihrer Gemeinde) da bitte einen Tip geben?

    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    E.-E. Doberkat

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      11. September 2015 um 12:00

      Lieber Herr Doberkat, sobald ich Windows 10 habe, werde ich die Anleitung natürlich aktualisieren. Bislang habe ich selbst noch keine Erfahrung mit Windows 10.

      Antworten
  49. Daffne meint

    22. Oktober 2015 um 13:08

    Lieber Herr Dr. Schlosser,

    ich arbeite zum ersten Mal mit Latex und fand Ihre Unterlagen sehr Hilfreich für den Einstieg und die Installation. Ich habe TeX Live und Texmaker installiert und mein Problem ist, dass beide anscheinend richtig installiert sind aber nicht miteinander verknüpft. Ich kann mit dem Edito von TexLive PDFs erstellen aber so bald ich das mit Texmaker versuche kommt die Meldung: Datei nicht gefunden, auch wenn ich die Datei benannt und mit „Speichern als:“ im Ordner gespeichert habe. Können Sie mir helfen?

    Vielen Dank!

    Daffne Pilger

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      23. Oktober 2015 um 20:12

      Liebe Frau Pilger, enthält der Dateiname Ihrer Datei vielleicht Umlaute oder Sonderzeichen? Das mag TeXmaker nämlich nicht.

      Antworten
  50. Janush Vashistha meint

    24. Oktober 2015 um 18:23

    Hallo 🙂

    Ich finde auf biegen und brechen nicht den MS Publisher Color Printer.
    Benutze Windows 7 und in der Liste von Generic (habe auch schon auf Windows Update geklickt) sind nur die folgenden drei Drucker aufgeführt:
    35PPM PCL
    35PPM PCL6
    35PPM PS

    Auch in der Generic Printers Liste darunter ist der Drucker nicht aufgeführt.

    Vielen Dank ansonsten für die tolle Anleitung!

    Grüße
    Janush

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      25. Oktober 2015 um 21:20

      Der 35PPM PS funktioniert gut.

      Antworten
      • Janush Vashistha meint

        25. Oktober 2015 um 23:24

        Alles klar!:)

        Vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Und auch ein großes Lob für das Video-Tutorial bei V2B.
        Ich bin im Moment fleißig am gucken

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          26. Oktober 2015 um 09:46

          Danke sehr!

          Antworten
  51. Philipp meint

    13. November 2016 um 12:35

    Hallo,

    ich habe leider an meinem Desktop-PC ein Problem mit der Installation des getnonfreefonts scripts.
    An meinem Laptop lief die Installation ganz ohne Probleme über die Eingabeaufforderung, sowohl mit als auch ohne Adminrechte.

    Am PC funktioniert leider beides nicht. Es kommt immer die Meldung, der Befehl „texlua“ sei nicht bekannt oder falsch geschrieben.

    Jemand schon dasselbe Problem gehabt?!
    Evtl. Lösungsvorschläge?

    Vielen Dank für das klasse Buch an Joachim, es hilft mir sehr bei der Verfassung meiner Bachelorarbeit! Und hoffentlich später auch noch bei diversen anderen.

    Auch vielen Dank im Voraus für die Hilfe

    Gruß
    Philipp

    Antworten
    • Frieder meint

      19. Februar 2017 um 12:43

      Gleiche Fehlermeldung, bitte um Support.

      Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      20. Februar 2017 um 10:08

      Schau mal auf http://tex.stackexchange.com/questions/330489/texlua-command-not-recognized
      Eventuell liegt das install-getnonfreefonts nicht im dem Verzeichnis, in dem du versuchst das ganze aufzurufen. Ansonsten starte die TexLive Kommandozeile (via Start->All programs->TexLive2016->TexLive command-line). Kopiere dasinstall-getnonfreefonts in den Ordner, der in der Kommandozeile angezeigt wird und mach’s nochmal.

      Antworten
      • Jonas meint

        23. November 2018 um 11:53

        Hallo,
        ich habe Windows 10 und bereits texmaker und TexLive 2018, installiert aus der ZIP-Datei über den Link von hier.
        Ich habe das Gleiche oder zummindest ein ähnliches Problem, wie oben beschrieben, allerdings fehlt bei mir texlua, der Pfad für getnonfreefonts ist korrekt.
        Habe texlua nicht im Ordner gefunden, auch die automatische Suche war nicht erfolgreich. Alle Dateien und Ordner sind auf C: installiert, getnonfreefonts hat sogar einen eigenen Ordner bekommen^^
        Die oben genannte Lösung funktioniert nicht, ich finde auch keine TexLive command-line.
        Versuche, texlua im Internet zu finden, bringen leider auch keinen Erfolg.

        Danke schonmal 🙂
        Grüße Jonas

        Antworten
        • Joachim Schlosser meint

          25. November 2018 um 22:24

          Hallo Jonas. Bitte mach es strikt so wie in der Anleitung. Kommandozeile öffnen geht so: https://www.youtube.com/watch?v=Bmt3n9RczeU

          Antworten
  52. Dirk Baumschläger meint

    24. Februar 2017 um 22:57

    Sehr geehrter Herr Schlosser,
    ich bin ein großer Fan Ihrer Werke, ich besitze die Ausgaben von 2013 Ihres Buches und habe sehr viel von Ihrem V2B Kurs gelernt. Bis vor kurzem habe ich noch einen Laptop mit Win 7 und einer E_Macs Insallationsanleitung von Ihnen genutzt.
    Mein neuer Rechner incl. Win 10 64Bit und EMacs 25.1.1 weigern sich standhaft zusammenzuarbeiten. Um genau zu sein sind es Auctex, Latex-Preview und vorallem Latex-Preview-Pane die im Krieg miteinander liegen. Da sie wie schon gesagt die Thematik mit Win 7 und der damaligen EMacs Version etc. in ein auf Anhieb funktionierendes traumhaftes Tutorial samt Downloads verpackt haben dachte ich daß sie das gleiche vielleicht nochmal zaubern könnten, quasi als Update 😉
    Wer könnte das besser als der Guru selbst!
    Es wäre klasse wenn Sie wieder als erster Fachmann im Netz Klarheit schaffen könnten.

    Falls Sie das Thema in der Neuaflage Ihres Buches behandeln würde ich es natürlich kaufen!.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Baumschläger

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      25. Februar 2017 um 20:55

      Danke für die Blumen, Herr Baumschläger! Wenn Sie mir jetzt noch – gerne per Mail – sagen, wo es bei Ihnen mit Preview-LaTeX hakt, dann kann ich versuchen, das nachzuvollziehen.

      Antworten
  53. Thomas meint

    21. Oktober 2018 um 11:01

    Hallo Herr Schlosser,

    bei der Installation der zusätzlichen Schriftarten kommt es beim Ausführen von
    getnonfreefonts –sys –all
    zu Fehlermeldungen, z.B. „…Checking integrity of file ‚webomints.zip’…Der Befehl „unzip“ ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden.
    [failed]
    File ‚webomints.zip‘ seems to be broken. Please try again. …“

    Was könnte/muss ich tun?
    Vielen Dank im Voraus.

    Freundliche Grüße
    Thomas

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      21. Oktober 2018 um 11:33

      Hallo Thomas, ah, das deutet darauf hin, dass in deinem Windows gar kein Programm unzip vorhanden ist. Ich ging ja davon aus, dass das Standard ist, hatte aber anscheinend noch nie als allererstes auf einem Windows-System sofort LaTeX installiert, so dass mir das leider nicht auffiel. Tut mir leid.

      Lösung: Unzip installieren, beispielsweise das hier: http://infozip.sourceforge.net/UnZip.html#Downloads

      Antworten
      • Thomas meint

        23. Oktober 2018 um 11:46

        Hallo Herr Schlosser,

        vielen Dank für Ihre Antwort.
        Habe die unzip.exe ins bin-Verzeichnis kopiert und gut ist.
        Nutze sonst 7zip für *.zip Dateien, aber in den Install-Scripten vom TL2018 wird aber immer explizit auf unzip verwiesen.

        Freundliche Grüße
        Thomas

        Antworten
  54. Holger Witte meint

    20. November 2019 um 14:23

    Hallo Herr Schlosser,
    ich habe ihr Buch „Leitfaden für Einsteiger“ gekauft und damit einen erfolgreichen Einstieg in das Schreiben mit LATEX erzielt. Nach der Einarbeitung in LATEX möchte ich nun auch den Emacs erlernen. Hierfür habe ich Ihr Setup vom 2. Juli 2018 verwendet. Leider ist in dem neuen Emacs 26.3 Windows 64-Bit keine Unterstützung der GNU Aspell 0.50 Rechtschreibprüfung mehr gegeben. Es wird eine neuere Version von Aspell erwartet, die aber meines Wissens für Windows nicht verfügbar ist. Daher habe ich nun den Emacs 25. 3. 1 in Verwendung, der noch Aspell 0.50 unterstützt. Ist Ihnen für den aktuellen Emacs eine lauffähige Rechtschreibprüfung unter Windows bekannt? Für einen Hinweis oder Anleitung wäre ich sehr dankbar.
    Lieben Gruß, Holger Witte

    Antworten
    • Joachim Schlosser meint

      20. November 2019 um 18:26

      Die Frage kommt zur rechten Zeit, da ich turnusgemäß sowieso mal wieder die Installationsanleitung prüfen werde. In dem Zuge kann ich dann auch gleich schauen, wie das jetzt mit Aspell zu lösen ist. Danke für den Hinweis!
      Ich vermute es wird auf eine Lösung mit MSYS (https://www.msys2.org) hinauslaufen.

      Antworten
      • Holger Witte meint

        20. November 2019 um 20:05

        Das klingt hervorragend!
        Für den Preview sind im Übrigen in der neuesten Version des Emacs mit Auctex Installation dann bereits schon die entsprechende libpng16-16-dll und zlib1.dll enthalten, sodass es wohl keiner weiteren Anpassung bedarf.
        Als externe Vorschau (Viewer) benutze ich Sumatrapdf. GSview wird leider seit 2019 nicht mehr supported und ist auf der Artifex Website nicht mehr verfügbar. Perfekt wäre daher als Ergänzung zu Ihrem Setup noch eine Synchronisation zu Sumatrapdf, damit ein Springen aus dem externen Viewer zur entsprechenden Textpassage im Emacs erleichtert wird.
        Besten Dank und Gruß, Holger Witte

        Antworten
        • Holger Witte meint

          17. März 2020 um 15:37

          Die Synchronisation zu Sumatrapdf (Springen vom Editor Emacs zur entsprechenden Textstelle in der pdf und umgekehrt) funktioniert nun tadellos bei mir nach Ergänzung der Konfiguration durch folgende Passagen:

          .emacs:

          (setq TeX-source-correlate-mode t)
          (setq TeX-source-correlate-method ’synctex)
          (setq TeX-view-program-list
          ‚((„Sumatra PDF“ („\“C:/Program Files/SumatraPDF/SumatraPDF.exe\“ -reuse-instance“
          (mode-io-correlate “ -forward-search %b %n „) “ %o“))))
          (eval-after-load ‚tex
          ‚(progn
          (assq-delete-all ‚output-pdf TeX-view-program-selection)
          (add-to-list ‚TeX-view-program-selection ‚(output-pdf „Sumatra PDF“))))
          (server-start)
          (add-hook ‚LaTeX-mode-hook (lambda () (add-to-list ‚TeX-command-list `(„Latexmk“ ,(concat „latexmk -pdf -bibtex -synctex=1 %s“) TeX-run-TeX nil t :help „Run Latexmk“))))

          SumatraPDF-settings.txt:

          InverseSearchCmdLine = „C:\Program Files (x86)\emacs\bin\emacsclientw.exe“ -n +%l „%f“
          ForwardSearch [HighlightPermanent = true]

          Das Springen aus der pdf im Sumatra Viewer zur entsprechenden Passage im Emacs Editor erleichtert das Arbeiten enorm. Der Pfad zum Editor muss entsprechend der Installation natürlich angepasst werden.

          Viele Grüße
          Holger Witte

          Antworten
          • Joachim Schlosser meint

            17. März 2020 um 17:22

            Danke sehr!

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