Beispieldokument eines Konferenzbeitrags
LATEX ist unglaublich hilfreich, wenn es darum geht, Beiträge (»Papers«) bei Konferenzen einzureichen, da Sie Ihre Texte sehr schnell an die Gegebenheiten der Konferenz anpassen können, ohne den Text selbst anzufassen. Viele Konferenzen stellen eigene Klassen zur Verfügung, die Sie dann auch verwenden sollten.
Ein Gerüst eines Konferenzbeitrags stelle ich Ihnen hier zur Verfügung. Sie brauchen alle angegebenen Dateien, um das Dokument nach PostScript oder PDF kompilieren zu können.
Laden Sie die Dateien herunter:
Zusammengepackt als Zip-Datei: konferenzbeitrag-latex.zip
Beispieldokument einer längeren wissenschaftlichen Arbeit
LATEX wird’s nie zu groß. Wieviel Sie auch immer zu schreiben haben: LATEX ist bei Ihnen. Für die Diplomarbeit. Für die Magisterarbeit. Für die Examensarbeit. Für die Bachelor Thesis. Für die Master Thesis. Für die Doktorarbeit oder Dissertation. Aber natürlich auch für die Semesterarbeit und die Seminarausarbeitung.
All diesen ist gemein: Oft sind sie länger als Konferenzbeiträge und verlangen einen anderen Aufbau. Einzelne Universitäten und Hochschulen stellen eigene Klassen bereit, die Sie dann auch verwenden sollten. Nichtsdestotrotz helfen Ihnen vielleicht einige Teile des Beispieldokuments. Sie brauchen alle angegebenen Dateien, um das Dokument nach PostScript oder PDF kompilieren zu können.
Laden Sie die Dateien herunter:
- arbeit-hauptdatei.tex
- arbeit-zusammenfassung.tex
- arbeit-einleitung.tex
- arbeit-theorie.tex
- arbeit-anwendung.tex
- arbeit-ausblick.tex
- literatur.bib (ist dieselbe Datei wie oben)
Zusammengepackt als Zip-Datei: abschlussarbeit-latex.zip
Und weil es an dieser Stelle angebracht ist:
Kapitel 9.1: Benutzen bereits bestehender Vorlagen
Wenn Sie ein neues Dokument beginnen, stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Nehmen Sie ein leeres Dokument oder befüllen Sie ein vorhandenes neu?
Ein leeres Dokument bedeutet zunächst einmal Mehraufwand, denn Sie müssen jedes Paket, das Sie brauchen, extra einbinden und eventuelle Makrodefinitionen selbst vornehmen.
Dagegen könnten Sie doch auch einfach von einem existierenden Dokument ausgehen. Das können Sie in der Tat machen, aber nur, wenn es Ihr eigenes ist! Der Grund ist, dass fremde Präambeln, wie sie gerne ausgetauscht werden, vieles enthalten, was Sie nicht brauchen und bei denen Sie vielleicht nicht einmal genau wissen, was die einzelnen Zeilen bewirken. Wenn irgendjemand eine Präambel auf seine Zwecke hin ausgerichtet hat, ist noch lange nicht gewährleistet, dass damit auch Ihre Ziele erreicht werden.
Wenn Sie also eine Präambel oder eine Vorlage übernehmen, gehen Sie trotzdem Zeile für Zeile durch und entscheiden, ob Sie diese Befehle brauchen. Nehmen Sie auf keinen Fall eine unkommentierte Präambel. Es sollte hinter jeder Zeile, jedem Paket und vor jeder Makrodefinition stehen, was diese bewirken und weshalb sie eingebunden werden sollen. Lesen Sie dann auch unbedingt l2tabu, das viele veraltete Pakete und Befehle aufzeigt.
Lizenz der Beispieldokumente
Kurz: machen Sie damit, was Sie wollen: selbst lernen, Schulungen geben, verändern, aber nehmen Sie dafür wieder dieselbe Lizenz und nennen als Urheber »Joachim Schlosser, Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LATEX, www.latexbuch.de«.
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- Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. Hier: Nennen Sie »Joachim Schlosser, Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LATEX, www.latexbuch.de«.
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